Es war einmal…

Es war einmal an einem strahlenden Sonntag im Königreich Grünau, als sich die 1. Damen des HCLG Leipzig auf dem heimischen Grün und die 1. Damen des ESV Dresden gegenüberstanden. Die Sonne schien hell vom Himmel herab und ließ den grünen Rasen in einem goldenen Licht erstrahlen. Die Temperaturen waren hoch, aber das konnte die Spielerinnen nicht davon abhalten, zur Mittagsstund in einen sportlichen Wettkampf mit Ball und Schläger zu treten.

Beide Teams begannen mit großem Einsatz und dem Willen die goldenen 3 Punkte am Ende ihr Eigen nennen zu dürfen. Gleich zu Beginn durften die heimischen Damen ihrer Freude durch laute Jubelschreie Ausdruck verleihen. So gelang ausgerechnet der frisch wiedergenesenen Frau Tröllsch mittels einem heimtückisch abgefälschten Schuss der Führungstreffer.

Dank einer riesengroßen Kampfleistung beider Teams blieb der Wettkampf lange spannend. Auf beiden Seiten konnten die Defensivreihen mal um mal etwaige Sturmläufe der Angreiferinnen stoppen. Mit zunehmender Stund stiegen auch die Temperaturen und ließen die Kräfte der Spielerinnen sichtbar sinken, wodurch dem Publikum selten Torchancen präsentiert wurden. Es war wie verhext. Würden es die Damen des HCLG schaffen den knappen Vorsprung zu verteidigen? Bald darauf jedoch ertönte dann der magische Schlusspfiff. Die Freude war grenzenlos und alle Leipziger Spielerinnen lagen sich in den Armen. In luftigen Gewändern wurde anschließend bei Speis und Trank gemütlich auf das Erreichte sowie das letzte Spiel der Saison auf heimischem Grün angestoßen.

Mit dem 1:0-Sieg sicherte sich der HCLG die goldenen 3Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Doch bereits jetzt richtet sich der Blick auf das Rückspiel Anfang Juni, bei dem erneut alles auf dem Spiel stehen wird. Die Spielerinnen sind entschlossen, auch dort alles zu geben und um jeden Ball zu kämpfen.

Doch auch inmitten der Freude über den Sieg gab es einen wehmütigen Moment: Die tapfere Lea zieht es künftig in das weit entfernte Königreich Berlin. Die Spielerinnen des HCLG danken ihr für die zauberhafte gemeinsame Zeit im Team und wünschen ihr alles Gute für ihre Zukunft.

So endete dieser spannende Wettkampf mit einem strahlenden Sieg für den HCLG Leipzig, begleitet von Sonnenschein, hohen Temperaturen, einigen Blessuren und einer Prise Magie auf dem grünen Rasen von Grünau. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen sie auch nächste Woche wieder.

Theri & Nicol

Nicht unser Spiel oder Wochentags-Punktspiel ist nicht unser Favorit

Zu einem ungewöhnlichen Spieltag trafen sich die Damen am Donnerstagabend auf der Sportanlage des LSC für ihr Rückrundenspiel.
Los ging es 18.30 Uhr. Mit furiosen Pressing drängten wir die LSC-Damen in ihre Hälfte. Hier wurden die ersten Chancen für den Torabschluss gesucht, aber leider nicht genutzt.

Durch einen grandiosen Spielzug aus der Abwehr heraus über Jule, konnte Katha den Ball kurz vor der Torlinie nochmal berühren – Bähm: 1:0

So lief das Spiel im ersten Viertel weiter, wobei die herausgespielten Großchancen nicht genutzt worden. Nicht unser Spiel oder Wochentags-Punktspiel ist nicht unser Favorit weiterlesen

Punktspiel ESV Dresden – HCLG Leipzig

Am 11.05. um 10 Uhr hieß es : Alles oder nichts!

Mit einer schwierigen Tabellenposition und dem hunger nach Zählbaren fuhren wir in die Landeshauptstadt nach Dresden.

Schon in der Kabine kamen motivierende Worte. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Und mit diesen Gefühl gingen wir auf das Spielfeld.

Die Aufstellung stand und das Wetter passte. Es stand also einem intensiven Fight und 3 Punkte nichts mehr im wege.

Punkt 10 Uhr. Anpfiff! Und ab ging die Post!
1. Viertel

Der Ball lief in der Anfangsphase in den Dresdner Reihen. Doch wir konnten im gesammten Konstrukt mit einer super Abwehrleistung glänzen.
Dresden hatte mühe, sich in unseren Viertel festzusetzen und gelang nur schwierig in unseren Schusskreis.
Nach und nach gelang es uns viele Bälle festzumachen und uns mit guten Kombinationsspiel im letzten Viertel der Dresdner festzusetzen.
Und dann kam das, was wir in den letzten Spielen verpasst hatten. Nach einer reihe von Strafecken klingelte es im Dresdner Kasten! Eric spielte 3 abwehrende Verteidiger aus und schlenzte der Ball ins Netz!

0:1 für die Eule!

2. Viertel

Wir konnten an unserer Leistung aus dem ersten Viertel anknüpfen. Wir standen in der Abwehr weiterhin stabil und konnten immerwieder Nadelstiche nach vorne setzen.
Wir gingen einmal mit ordentlich Tempo nach vorne. Eine Flanke über den Flügel und dann pfiff der Schiedsrichter erneut zum Tor! Leni stand Goldrichtig. 3 Meter vor dem Gegnerischen Tor nahm er die Flanke direkt und belohnte sich!

0:2 für die Eule!

Dresden machte nun richtig Druck. Wir konnten uns nur schwierig aus dem Eigenen Abschlag herausspielen. Sie kamen deutlich öfter in unseren Schusskreis, doch wir hatten noch einen Rückenhalt im Kasten! Hofi hielt unser Tor Sauber! Doch mit gemeinsamen engagement konnten wir das Ergebnis in die Halbzeit bringen.

Halbzeit.

Wir haben im Team die Lücken erkannt und haben die Motivationstrommel gerührt!

3. Viertel

Unverändert spielte Dresden weiterhin mit sehr viel Druck auf uns zu. Mit gleich mehreren sehr tiefstehenden Stürmen wollten sie die Räume aufziehen. Konditionell hatten einige Eulen schon ihre Schwierigkeiten.
Mitte des dritten Viertels passierte es dann. Hofi parrierte einen Torschuss der Dresdner und der Ball gelang zu einem, direkt vor dem Tor Positionierten Dresdner.

1:2 Tor für Dresden.

Wir erkannten das Dresden mit unveränderten Druck auf den Ausgleich drücken wollte.

4. Viertel

„Durchhalten! Ab jetzt ist es nur noch Kopfsache!“ rief Christian Matschulla.
Es war eine wahre Abwehrschlacht die wir angenommen haben. Wir kamen zwar im letzten Viertel nicht einmal wirklich gefährlich vor das Dresdner Tor, jedoch haben wir als Team in der Abwehr gutes geleistet. Viele Wege mussten gegangen werden und die ersten Eulen kämpften mit ihren Krämpfen.
Einige gegnerische Strafecken mussten verteidigt werden. Aber wir hielten Unser Tor weiterhin sauber!

Bis der Schiedsrichter Abpfiff.

Gemeinsamer Siegeswille hat sich endlich ausgezahlt!

Endstand 1:2 Für die Eule!!!

 

Atemlos, durch den Regen!

Am 05.05. um 15:00 Uhr hieß es: DERBYTIME und Ligaerhalt!

Während wir uns warm machten und voll motiviert waren uns die drei Punkte zu holen, macht das Wetter was es wollte! Von jetzt auf gleich, waren wir komplett durchnässt und konnten unsere Sachen gefühlt ausrinnen. Doch das Wetter schreckte uns nicht ab.

Genau um 15:00 Uhr Anpfiff – SONNE PUR! Los ging es auf der Punktejagd.

Wir starteten stark und drückten nach vorne, was uns einige gute Aktionen raus holen ließ, doch die Chancenverwertung konnten wir nicht direkt umsetzen. Durch einen Fehler vom LSC, geling und uns eine Strafecke.
Wie besprochen hieß es: Konzentration und Fokussieren! Der Ball kam raus, Cindy legte ihn zu Jule und Jule verwandelte im ersten Viertel das erste Tor! Da war er schon wieder, der Finger!

Auch im zweiten Viertel wollten wir mit Druck nach vorn spielen, doch LSC gab uns wenig Chancen von hinten nach vorn zu kommen. Immer wieder verloren wir zwischendurch den Ball, ließen Wege offen, die uns in Schwierigkeiten brachten. Dass musste aufhören! Dank eines super herausspielenden Balles, verwandelte, wie auch davor, Jule das zweite Tor! Ich erinnere dich an die Worte, Jule:
Jule: „Ich möchte heute ein Tor schießen“
Cindy: „zwei sind drin“
Jule: „Mach mir kein Druck“

Manchmal hilft es Druck zu machen!

Und auch das dritte Tor lies nicht lang auf sich warten..
Strafecke: Gedanken spielen verrückt: „er muss sitzen“.

Ball kommt raus, auf Cindy, Schuss und drin ist er. Böser Ball! Linienspielerin, direkt geschürzt. 3:0

Doch dann haben wir die Übersicht verloren. LSC kommt nach vorn und verwandelte den ersten richtigen Torschuss. 3:1

Halbzeit und eine klare Ansprache vom Trainer!

Zum dritten Viertel müssen wir nicht viel sagen. Man(n)deckung ging schief, LSC flankte den Ball in den Kreis und zack, was für ein schöner Stecher. Ehrlich müssen wir sein! 3:2

Das letzte Viertel..
Jetzt hieß es, den Druck stand halten!
Es gab Zweikämpfe, Fehlentscheidungen, Diskussionen und vieles mehr, doch am Ende kam zum Glück der Abpfiff!

Entstand 3:2
3 wichtige Punkte, die wir definitiv gebraucht haben!

Cindy und Jule

HCLG trauert um Hockeyfreund Martin Peter

„Der Tod ist gewissermaßen eine Unmöglichkeit,
die plötzlich zur Wirklichkeit wird.“
Johann Wolfgang von Goethe

Zum Eulenerwachen am 13. April hat er noch in unserer Runde gesessen und nun müssen wir schweren Herzens Abschied nehmen von unserem Hockeyfreund

MARTIN PETER
* 10. November 1938   –   … 30. April 2024

Martin startete 1949 in unserem Vorgängerverein BSG Empor Lindenau seine Hockeykarriere und war von der Jugend bis zur Ü70 mit allen Mannschaften aktiv. Im „höheren Alter“ war Martin noch mit den deutschen Master-Teams erfolgreich. Besonders erwähnenswert ist hier der Weltmeistertitel mit der Ü65 im Jahr 2004 in Athen (gemeinsam mit Frank Mäusert und Manfred Schaarschmidt). Von 1975 bis 1978 leitete er unsere Sektion Hockey und war in den 80er Jahren auch erfolgreich als Damentrainer tätig.

Seine unbestritten größten Erfolge errang er aber als einer der besten Schiedsrichter der DDR und wurde 1982 zum Internationalen Schiedsrichter der FIH berufen. In dieser Funktion leitete er zahlreiche internationale Hockeyspiele, sogar auch – fast unvorstellbar – in der damaligen BRD.

Im Jahr 2018 wurde Martin für seine Verdienste um unseren Hockeyverein als Spieler, Trainer und internationaler Schiedsrichter anlässlich seines runden Geburtstages zum Ehrenmitglied des HCLG ernannt.

Unser Mitgefühl gilt vor allem seiner Familie – Ehefrau Anita, Tochter Monika und Enkelkinder Jule und Marius.

Wir werden Dich nicht vergessen!

Deine Sportfreundinnen und Sportfreunde vom Hockey Club Lindenau Grünau

Am Ende haben 10 Minuten gereicht…

Vergangenen Samstag trafen wir uns zur Mittagszeit bei strahlendem Sonnenschein und 20°C auf dem Hockeyplatz. Obwohl wir uns nicht mehr allzu große Chancen ausmalten es noch in die Aufstiegsrunde zu schaffen, war unser Ziel klar. Im Spiel gegen die Damen aus Niesky wollten wir noch einmal einen Sieg und 3 Punkte in Leipzig behalten. Der Weg von Niesky nach Leipzig ist nicht der einfachste, wie wir auch aus eigener Erfahrung wissen, und so ging es nicht ganz pünktlich los, nach dem unsere Gäste erst 30 Minuten vor Spielbeginn auf dem Platz eintrafen.

Das 1. Viertel war nicht ganz einfach. Wir waren viel in der gegnerischen Hälfte und versuchten die Taktik unseres Trainerteams umzusetzen, was sich etwas schwieriger gestaltete als gedacht. Immer wieder schlichen sich Fehler ein und es sollte einfach nicht klappen. In der Viertelpause wurde nochmal geklärt wie wir spielen wollen und wer wo stehen soll.

Mit Anpfiff des 2. Viertel waren wir endlich auf dem Platz angekommen. Wir holten eine kurze Ecke raus und ja die war auch nicht drin (hier sollten wir definitiv noch üben;)), aber dann die lange Ecke. Die neue Taktik sitzt, der Ball kommt in den Kreis von Theri auf Jule. Jule mit einer kleinen Drehung und dann mit der Rückhand den Ball über die Torhüterin gelupft. Als wäre das ein Zeichen landet der Ball in den nächsten zehn Minuten gleich noch dreimal im Tor. Zunächst macht Katha zweimal das Ding vom langen Pfosten aus rein, nach einer spitzen Vorlage von Mandy über die rechte Seite und dann nochmal Jule die das Ding gezielt zwischen Torwärterin und Pfosten platziert.

Leider muss man auch sagen, wir hätten im Nachhinein wahrscheinlich am liebsten nach diesen zwei Viertelnaufgehört. So richtig sollte es dann nämlich nicht mehr klappen und im 3. Viertel schafften es unsere Gegnerinnen den Ball im Schusskreis aus der Luft zu fischen und im Tor zu versenken. Wir spielen uns noch einige gute Chancen raus aber am Ende will der Ball einfach nicht ins Tor. Damit heißt es jetzt für uns Abstiegsrunde oder schöner formuliert Klassenerhaltsrunde. Unsere Gegnerinnen heißen jetzt Dresden und LSC, kommt also auf dem Platz vorbei und unterstützt uns. Termine findet ihr wie immer auf unseren üblichen Social-Media-Kanälen, dort halten wir euch stets auf dem Laufenden.

Holpriger Start mit guten Ansätzen

Am vergangenen Sonntag hieß es für uns wieder Anpfiff und Start in die weitere Feldsaison. Wir waren bei den Damen aus Meerane zu Gast. Schon bei der Abfahrt in Leipzig war nicht nur anhand der Temperaturen klar, dass es ein knackiges Spiel werden wird, auch personell waren wir schon besser aufgestellt.

An dieser Stelle direkt ein großes Dankeschön an Claudi und Susi, die beide kurzfristig eingesprungen sind.

In Meerane angekommen, gab es nicht nur frostige Temperaturen sondern auch noch beim Einlaufen eine kleine, nicht nötige, Abkühlung durch den Sprenger.

Dann hieß es Anpfiff zur ersten Halbzeit. Wir kommen super ins Spiel und stellen die Damen aus Meerane vor viele Herausforderungen. Mit unserer neuen Taktik – kurz vor Spielbeginn besprochen – kommen wir soweit gut zurecht. Wir können viele Chancen generieren, aber der Ball will einfach nicht über die Linie.
Dann passierte es – 1:0 für Meerane. Ein Ball wird unglücklich abgefälscht und keiner aus der Verteidigung kommt noch an den Ball. Wir gehen mit einem knappen Rückstand in die Viertelpause.

Im zweiten Viertel flachte das Tempo etwas ab. Wir hatten trotzdem mehrheitlich den Ball in unseren Reihen. Auch hier konnten wir leider unsere Chancen nicht nutzen. Eine kurze Ecke, kurz vor der Pause, für die Gastgeberinnen brachte das 2:0 und damit auch den Halbzeitstand.

In Halbzeitansprache war klar, wir sind die bessere Mannschaft und haben mehr vom Spiel. Wir müssen endlich Tore schießen und hinten weiter ordentlich wegputzten.

Mit dieser Einstellung ging es ins dritte Viertel. Wir haben nochmal alles gegeben im Sinne von „alles oder nichts“. Wieder erspielen wir uns Chancen, aber wer vorne kein Tor macht, muss hinten doppelt aufpassen. So nutzten die Gastgeberinnen eine Unachtsamkeit von uns und erhöhten zum 3:0.

Im letzten Viertel fehlte dann spürbar die Kraft. Nur eine Auswechslerin ist eben doch zu wenig. So konnten wir auch nicht die zwei grünen Karten für Meerane und die damit verbundene Überzahl nutzen, um die durchaus verdienten Treffer zu erzielen.
Ein paar Ecken haben wir im Spiel auch rausspielen können, aber auch da sollte das Glück nicht auf unserer Seite sein. Dadurch endet das Spiel leider mit einer unverdienten Niederlage 3:0.

Nach dem Spiel gab es einige hängende Schultern. Trotz der vielen Chancen haben wir es leider nicht geschafft die verdienten Tore zu erzielen und damit die wichtigen Punkte für die weitere Saison mit nach Hause zu nehmen. Jetzt heißt es wieder Köpfe hoch und in den Trainingseinheiten nochmal alles geben, damit wir am kommenden Spieltag, Samstag den 27.04. 14 Uhr gegen die Damen aus Niesky den Sieg feiern können.

Lilly & Anna