Von Leipzig nach Lille – Fritz Bruchlos mit dem Adler auf der Brust

Von den kleinsten Eulen bis hin zu der MU16 durchlief Fritz die Hockeyausbildung des HCLG Leipzig. Schon früh wurde erkannt, welches Potenzial in dem Jungen steckt. Fritz selber strebte immer nach mehr – mehr Training, mehr Arbeit, mehr Leistung. Der verdiente Lohn für die Einladung zur Zentralsichtung und anschließend zum Zentrallehrgang.
Auch dort überzeugt er die DHB Nationaltrainer von seinen Qualitäten, was ihn schließlich in die MU16-Nationalmannschaft führte. Genauer in das französische Lille zum DFJW (Deutsch-Französischen-Jugend-Werk).

Fritz traf zusammen mit Talenten aus ganz Deutschland in Wattignies, einem Vorort von Lille, in drei Testspielen auf Frankreichs U17-Nationalmannschaft und gewann ein Spiel davon. Im ersten Testspiel musste die Mannschaft von Bundestrainer Adrian Kock sich den Gegnern aus Frankreich noch mit 1:4 geschlagen geben, um sich im zweiten Spiel deutlich mit 7:3 durchzusetzen. Zum Abschluss verlor die männliche U16 mit 1:3. Neben den Testspielen gab es auch gemeinsame Trainings- und Regenerationseinheiten. Außerhalb des Hockeyplatzes traten beide Nationen gemeinsam in Teams bei Wettkampfspielen, wie Boule oder Tischtennis, gegeneinander an.

Fritz kam sichtlich zufrieden von der Maßnahme zurück nach Leipzig und wird diese Erfahrung hoffentlich an die Jüngeren weitergeben.

Wir wünschen Fritz noch viele weitere Länderspiele.

TRIKOT ZEIGEN FÜR DEN HCLG

Der DOSB ruft zum nationalen Feiertag für den Vereinssport in Deutschland auf: Am 13. Mai 2026 feiert Sportdeutschland den 4. Bundesweiten Trikottag. „Mach den Tag zum #Trikottag“ – und der HCLG ist mit dabei.

Der Trikottag wird seit 2023 vom DOSB und seinen 103 Mitgliedsorganisationen als der nationale Feiertag für den Vereinssport in Deutschland durchgeführt. Alle Sportvereinsmitglieder sind dazu aufgerufen, einen Tag lang das Trikot, T-Shirt oder Sportoutfit ihres Heimatvereins im Alltag zu tragen. Damit soll Werbung gemacht werden für die Sportvereine im Land und für die wichtige Arbeit, die sie tagtäglich leisten. Kinder sollen im Trikot zur Schule gehen und Unternehmen und Institutionen sind dazu eingeladen, ihren Mitarbeiter*innen an diesem Tag zu ermöglichen, im Trikot oder Sportoutfit ihres Vereins zur Arbeit zu kommen. Wer am 13. Mai das Trikot, T-Shirt oder Sportoutfit unseres HCLG anzieht, ist dazu eingeladen, ein Foto von sich zu machen und unter dem Hashtag #Trikottag in den Sozialen Medien zu posten oder einfach an office@hclg-leipzig.de zu schicken oder in Spond zu posten. In den vergangenen drei Jahren kamen so bereits viele sehr schöne Beiträge zusammen, um Werbung für unseren HCLG zu machen.

DOSB, LSB Sachsen, Susanne Conradi

Same procedure as every Sunday

Das Match in Meerane war eine fast identische Kopie des vorangegangenen Spiels gegen Chemnitz: Nicht gut ins Spiel gestartet, deutlich gesteigert in der zweiten Hälfte und doch knapp verloren! Und so verwundert es nicht, dass es nach Abpfiff neben ein paar deutlichen Worten von Trainer Nick Hamann vor allem hängende Köpfe bei den Lindenauerinnen gab. Same procedure as every Sunday weiterlesen

HCLG-Damen verlieren Rückrundenauftakt zuhause mit 1:2 gegen Chemnitz

Es hätte schlimmer kommen können – viel schlimmer. Petrus ließ am vergangenen Sonntag jedoch Gnade walten und öffnete seine Schleusen erst zum Ende der Partie. Und die HCLG-Damen dankten es mit einem couragierten Spiel gegen die favorisierten Hallenmeisterinnen aus Chemnitz.

Trotz des Trainingsrückstands einiger Spielerinnen und des Fehlens von Kapitänin Anna und Torhüterin Fine fand das Team schnell ins System und konnte sich gut hinten heraus kombinieren. In der Sturmspitze gelangen leider nicht allzu viele Aktionen, was allerdings auch für die Gegnerinnen galt.

Beide Abwehrreihen standen sicher und die Partie fand vorrangig zwischen den Viertellinien statt. Eine frühe Chemnitzer Strafecke entschärfte Ersatzkeeperin Bea (aus der Elternhockeymannschaft) gekonnt. Dann aber sorgte ein abgefangener Pass im Spielaufbau für einen schnellen Gegenangriff der Gäste und das 0:1 zu Beginn des zweiten Viertels.

Bis zur Pause mussten noch einiger solcher klaren Gästechancen abgewehrt werden, aber das gelang der Defensivreihe um Cindy, Mandy, Susi und Lenchen mit großem Einsatz. HCLG-Damen verlieren Rückrundenauftakt zuhause mit 1:2 gegen Chemnitz weiterlesen

Eulenerwachen 2026

Auch dieses Jahr fanden sich kleine und große Hockeyeulen zusammen um mit unserem Eulenerwachen die Feldsaison zu eröffnen. Die Organisation lag in den Händen unseres Elternhockeys. Dort war die Aufregung auch zu spüren, da die Anzahl der spielwilligen Hockeyeulen nicht bekannt war. Mit einer Vielzahl Spielvarianten ausgerüstet und mit viel Sonnenschein im Gepäck, starteten wir die Mannschaftsaufteilung. Bei 72 Kindern die erste Herausforderung für Jeannette, Katja und Kaj. Diese wurde im 2. Anlauf gemeistert und das Spaßturnier konnte starten. Lena hatte ausreichend Schiris geworben, so dass dem Hockeyspaß nichts mehr im Wege stand.
Die verbrauchten Kräfte konnten an einem Kuchenbuffett, welches von unseren Kindereltern gesponsert wurde, und am Grillstand wieder aufgefüllt werden. Diese Krafttankstelle wurde liebevoll von Regina, Bea und Christin an der Theke und Oli und Lars am Grill betreut. Vorbereitet wurde der Imbiss von Jenny, die sich mit Kuchen, Salaten, Brötchen und Grillgut, wie sich zeigte, sehr gut auskennt.
Katja und Jeanette bereiteten mit unglaublicher Geduld die Mannschaften für die Spiele vor, indem sie die Leibchen einsammeln, sortierten und wieder auf dem Spielfeld verteilten – oft auch mit Protest der Spieler.
Währenddessen kämpften Peter und Kaj im Kampfgericht mit Zahlen, Zeiten, Ergebnissen und unendlich vielen Fragen.
Nach 5 Stunden stand das Team 2 mit Miro, Nele, Linus, Jasper, Gustav, Carli, Wenke, Liam und Ryan als Sieger unseren diesjährigen Eulenerwachens fest.
Alle kleinen und großen Hockeyeulen hatten sichtbar viel Spaß beim Spielen, ob in einer zusammen gewürfelten Mannschaft, als Schiri oder auch beim Zuschauen auf der Tribüne.
Wir wünschen allen eine erfolgreiche neue Feldsaison
Kaj
im Namen des Elternhockeyteams „Grünauer Hockeyeulen“

Zu viel investiert, zu wenig Ertrag erhalten

Zu viel investiert, zu wenig Ertrag erhalten

 

Eine lange – zu lange – Saison der MU12 Mannschaft hatte am 01.03.2026 sein frühzeitiges Ende. Durch das ausgefallene offiziell letzte Turnier beenden die Jungs die Hallensaison auf Platz 12, von 14. Weit weg der vorher definierten Ziele und Erwartungen.

Am 30.11.2025 starteten die Kids mit dem Turnier in Dresden. Und das gleich gegen den Topfavoriten aus der Gastgeberstadt. Nach dem Erfolg in Erfurt rechnete man sich eine kleine Chance auf Punkte aus – was bravourös mit einem 1:1 gelang. Im zweiten Spiel stand der „Neuling“ aus Pillnitz auf der Platte. Personelle Umstellungen und Unkonzentriertheiten bescherten den Jungs die bittere Niederlage – das Ziel Endrunde war damit in akuter Gefahr.

Das zweite Turnier fand 2!!!! Monate später erneut in Dresden statt. Gegner diesmal die Mannschaft aus Machern und Dresden. Mit einer Sahneecke gelang der Mannschaft der Ausgleich gegen Machern, am Ende reichte es nicht für die ersehnten drei Punkte. Das zweite Spiel am Tag war geschenkt – 0:2 gegen stark spielende Dresdner. Somit null Punkte und noch ein Turnier vor der Brust.

Vor dem letzten Vorrundenturnier stand eines schon fest – die Endrunde ist futsch. Dennoch wollte sich die Mannschaft mit erhobenen Köpfen aus der Gruppe verabschieden. Was im ersten Spiel auch gut gelang. Gegen die Randdresdner aus Pillnitz erarbeiteten die Jungs einen Punkt und schöpften viel Positives für das zweite Spiel gegen den Gastgeber aus dem Leipziger Umland. Das Spiel wurde leider mit 1:2 verloren, war aber in den Augen der Trainer eine Saisonbestleistung.

Am Ende musste die Mannschaft in der Vorrunde viel Lehrgeld zahlen. Viele Spieler waren leider nicht bereit, die lange Saison mit 100 % zu bestreiten.

Es standen abschließend zwei Platzierungsturniere auf dem Programm. Der OHV Pokal und fehlende Hallenzeiten machten nur ein Turnier daraus. Dieses fand in Köthen statt. Dort erwartete die Mannschaft der Stadtnachbar LSC, Köthen und Erfurt. Im ersten Spiel kamen die Jungs nicht mit der Robustheit der großen Schleußiger zurecht, erkämpften sich allerdings ein ordentliches 2:3. Das zweite Spiel gegen die Thüringer wurde von Minute 1 nach Belieben bestimmt – ein hochverdientes 3:1 mit tollem Hockey stand am Ende auf der Anzeigetafel. Im letzten Spiel fehlte der Mannschaft die Genauigkeit und ein paar Körner gegen Köthen, so dass es über ein 0:0 nicht hinaus ging. Das Turnier hat allerdings gezeigt, dass die Jungs Hockey spielen können und wollen. Leider wurde das nur am Ende sichtbar.

Alle Ziele wurden leider nicht erreicht, viele Kids sind ihren Ansprüchen nicht gerecht geworden. Nun muss es geschafft werden, den Schalter für die Feldsaison umzulegen und da wieder an alte Zeiten in diesem Jahrgang anzuknüpfen.

Durch die lange Saison spielten: Noah, Niklas, Marlon, Theo, David, Leon, Luca, Ryan, Adrian, Konrad, Linus.

Frauenpower in Dresden

Beim Elternhockey wird bekanntermaßen gemischt gespielt, also Damen und Herren zusammen. Pillnitz dachte sich: „Warum nicht mal anderes?“

Zum zweiten Mal fand ein reines Elternhockey-Damen-Turnier statt. Unsere Hockeyeulen stellten auch in diesem Jahr eine eigene Mannschaft. Mit 9  Spielerinnen gingen die Damen an den Start.

Sie konnten sich mit Toren und gute Ergebnissen belohnen. Tolle Spielzüge und Mannschaftsgeist beeindruckten die anderen Mannschaften. Am Ende konnten unsere Damen sich über Platz 3 von 6 Mannschaften freuen und stolz auf ihre Leistung sein.

Die Feldsaison startet in Kürze, …

… die Temperaturen steigen, der Frühling hält so langsam Einzug und die Grünauer Hockeyeulen kehren zurück auf ihren Sportplatz in der Straße am Park. Und nicht nur auf dem Kunstrasen wird bald wieder buntes Treiben herrschen, auch neben dem Platz wird sich in den nächsten Monaten einiges tun. Die Umgestaltung des Geländes neben dem Hockeyplatz startet mit einem gemeinsamen Arbeitseinsatz am Samstag, dem 14. März von 10:00 bis 15:00 Uhr. Wir freuen uns auf viele fleißige Hände!

Nach der Arbeit kommt bekanntlich das Vergnügen und das soll natürlich nicht zu kurz kommen. Zur Eröffnung der Feldsaison lädt unser Hockeyclub daher am Samstag, dem 18. April von 11:00 bis 15:00 Uhr zum traditionellen „Eulenerwachen“ auf unseren Sportplatz in der Straße am Park 5 ein. Willkommen sind alle kleinen und großen Hockeyeulen, alle Eltern, Freunde und Gäste sowie natürlich alle Interessierten, die sich gern mal am Hockeyschläger ausprobieren wollen.

Frühlingserwachen in der Halle

Bei schönstem Sonnenschein draußen, fand das 13. Elternhockeyturnier unserer Grünauer Hockeyeulen in der Halle statt.

Traditionell waren 7 Mannschaften zu Gast, darunter auch ein Turnierneuling. Das Elternhockey aus Leuna bestritt an diesem Sonntag ihr erstes Turnier.

Orgaeule Kaj eröffnete traditionell die Spiele mit ein paar netten Worten. In zwei Staffeln wurde um den Gruppensieg gespielt. Unsere Eulen starten mit einer knappen Niederlage ins Turnier. Der Ball wollte einfach noch nicht den Weg über die gegnerische Torlinie finden. Im zweiten Spiel lief es dann schon besser und so endet das Spiel mit einem Unentschieden. Unsern Eulen gelang es im letzten Gruppenspiel in Führung zu gehen, aber leider mussten sie sich dann doch am Ende knapp geschlagen geben.

Als guter Gastgeber spielen unsere Eulen das Spiel um Platz 7. Auch diese endete unentschieden und somit wurde der 7. Platz geteilt.

Aber viel interessanter war der Kampf um die beliebten Kuchenpokale. Die Plätze 1 bis 3 durften sich wieder über eine leckere Kucheneule freuen. Die erste Eule sicherte sich Freiberg im Spiel um Platz drei. Überraschend, aber irgendwie mit Tradition, stand der Turnierneuling im Finale und konnte sich den Sieg, dank der ehemaligen Hockeyeule Sandra, sichern.  Somit konnten sich auch Leuna und Köpenick die Eulen schmecken lassen.

Vielen Dank an die zahlreichen Helfer bei der Organisation, am Buffet, als Schiedsrichter oder bei der Arbeit drumherum.

Am Ende nicht belohnt – die lange Reise der MU14 in die Endrunde

Kurz nach dem verlorenen Spiel um Platz drei der Feldsaison 2025 machte sich eine Delegation aus MU14 und MU16 Spielern in den Sportpark Rabenberg, um dort den Grundstein für die Hallensaison 2025/2026 zu legen.

Die Gruppe hatte es in sich: mit Cöthen und Osternienburg alte Bekannte und mit dem LSC der Stadtnachbar durfte der Topfavorit aus Thüringen nicht fehlen. Ein heißer Tanz stand uns bevor.

Mit neun Punkten aus drei Spielen kam es das erste Mal zum Showdown gegen Thüringen. Pari zur Halbzeit – am Ende schlugen wir uns durch eine schlechte Eckenabwehr selber. Irgendwie machte diese Niederlage etwas mit uns, denn das dritte Turnier wurde mit Null Punkten beendet. Das Erreichen der Endrunde war somit in akuter Gefahr. Im letzten Turnier mussten Punkte her. Der LSC trat nicht an (plus 3). Gegen Osternienburg, welche ebenfalls auf die Endrunde schielten, entwickelte sich ein Fight, welchen wir am Ende für uns entscheiden konnten – Endrunde calling.

Im Endrundenturnier stand zu Beginn das Halbfinale gegen den ATV auf dem Programm. Mit einer Saisonbestleistung zwangen wir den Favoriten ins Shoot-Out, wobei der Ausgleich der Stötteritzer erst kurz vor Ende fiel. Die erste Runde ergab keinen Sieger, erst im KO-Modus zeigte man Nerven und verlor das Spiel mit 5:6.

Kurz geschüttelt, Fehler analysiert und auf das entscheidende Spiel vorbereitet wartete der Gastgeber aus Dresden auf uns – wieder Dresden um Platz 3. Wer das Spiel gewinnt fährt nach Berlin zur Ostdeutschen Meisterschaft – das war unser Ziel. Wir legten los wie Feuerwehr – hatten alles im Griff, führten mit 2:1 zur Pause. Aus dem Nichts dann der Bruch – zwei gelbe Karten und vier Gegentore in Unterzahl brachen der Mannschaft das Genick. Platz 3 und somit die ODM ade. Leider belohnte sich die Mannschaft nicht für eine sehr gute Saison.

Ein großer Dank geht an die Eltern, die viel Zeit investiert und die Kids bei den Turnieren supportet haben. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen. Danke auch an den Verein für die Unterstützung in der gesamten Saison.

Unbelohnt blieben: Noah Sch., Niklas, Dominik, Noah E., Oskar, Til, Quentin, Ben, Benjamin, Philipp, Aaron, Sebastian, Theo und Marlon. Danke, dass ihr Woche für Woche Vollgas gegeben habt. An meiner Seite sorgte auch hier Leon für einen guten Input als Trainer.

Jetzt heißt es: Nicht ausruhen. Die Feldsaison spielt sich nicht von alleine.

Manuel