Nachlese: Masters-WM in Kapstadt

Anfang Oktober spielten Manuela Illgen für die Ü55 sowie Susanne Conradi, Andrea Wiebicke und Lena Tröllsch für die Ü50 zehn Tage lang bei den Weltmeisterschaften der junggebliebenen Altersklassen in Kapstadt.
Die 55erinnen um Keeperin Manu konnten mit Platz sieben nicht ganz die eigenen Erwartungen erfüllen, hatten aber auch ein Mammutprogramm von sieben Spielen in zehn Tagen zu bewältigen.
Nicht ganz so oft mussten die 50erinnen zum Schläger greifen. Allerdings war die Mannschaft mit vielen Neulingen praktisch erst kurz vor dem Turnier zusammengewürfelt worden. Trotzdem schafften es Susi, Mausi und Lena bis ins Halbfinale, wo sie den späteren Weltmeisterinnen England erst im Penalty-Shoot-Out unterlagen und am Ende den vierten Platz gelegten.

Lena Tröllsch

 

Hockeymarathon in Hanau

Was tun, wenn es da ein fantastisches Seniorenturnier (wie das legendäre Hanauer Turnier) gibt und die Startplätze aber über Jahre von den etablierten Teams ausgebucht sind? Man fragt einfach bei den alteingesessenen Teilnehmern an, ob Unterstützung gebraucht wird.
Im Falle unserer Seniorinnen Manu, Mandy, Lena und Susi war das erfolgreicher als erwartet: Die Spandauerinnen (bei denen Lena schon immer mitgespielt hat), die Züricher Red Sox mit Nadine Klett („ausgewanderte“ Tochter unseres HCLG-Urgesteins Uli Klett) und die Herren vom HTC Südost Leipzig waren froh, Mitstreiter für die ihre etwas knapp besetzten Teams zu finden. Da letztlich auch noch die Spandauer Senioren kurz vor dem Turnier ihren Torwart aufgrund einer Verletzung einbüßten und sich für den hohen Einsatz mehrerer Flaschen Sekt die Dienste unserer Manu sicherten, war gefühlt immer mindestens eine unserer HCLG-Damen auf dem Parkett – wenn nicht aktiv, dann zumindest als Schiedsrichter!
Und die Einsätze unserer Master-Eulen waren von Erfolg gekrönt: Mit den Spandauer Damen standen am Ende drei Siege aus drei Spielen zu Buche, mit den Züricher Red Sox gelangen zwei Siege – lediglich gegen deutlich stärkere (und jüngere) Rosenheimerinnen musste man sich geschlagen geben. Nicht ganz so erfolgreich, aber umso lustiger war die „Veteranenrunde“ mit den HTC-Herren, die am Ende aber doch mit einem 3:0-Sieg gegen die Hanauer Gastgeber und Platz 3 gekrönt wurde. Absolutes Highlight war hier allerdings das Match gegen sehr kampfstarke Italiener, wo man sich nach 1:3-Rückstand noch zu einem 4:4 aufschwang, dass einem gefühlten Sieg gleichkam.
Lustig war auch, dass Nadine und Mandy erstmal mit Susi gemeinsam mit ihrer langjährigen Trainerin im Kinder- und Jugendbereich (aus grauen Vorzeiten) auf der Platte standen – Mandy hat das Vergnügung ja öfter bei unseren Damen.
Aber auch neben dem Hallenparkett gab es viel Spaß bei den Partys am Freitag- und Samstagabend, gut organisiert von den Hanauer Gastgebern, auch wenn wir im Durchhaltevermögen auf der Tanzfläche doch etwas den insgesamt zehn Spielen am Wochenende Tribut zollen mussten.
Fakt ist aber auch, wir wollen nächstes Jahr wieder nach Hanau – allerdings werden die „Preise“ für unsere Unterstützung dann sicher etwas höher ausfallen. 🙂

Susanne Conradi

Ein schöner Fleck in Niedersachsen …

Samstag, 05.11.22, Früh Treff um 5.45 Uhr.

Leicht verschlafen machten sich 8 Spieler und 2 Trainer auf dem Weg zu einem aufregenden Wochenende. Das 41. Traditionelle Hallenhockeyturnier in Bückeburg stand auf dem Programm.

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Ein aufregendes Wochenende in Weimar…

Am Samstagmorgen ging es los, um 07:30 Uhr trafen sich neun HCLG-Damen mit ihrer ehemaligen Trainerin Janine, um zum Vorbereitungsturnier nach Weimar zu fahren.

Samstag

Dort angekommen ging es nach einer kurzen Erwärmung direkt gegen Jena aufs Parkett, leider lief das Spiel nicht ganz so wie erwartet und so mussten wir uns nach 20 Minuten mit 6 Gegentoren und 0 eigenen geschlagen geben. Trotz der Niederlage konnten wir viele Erfahrungen für die beginnende Saison sammeln, da der SSC Jena auch dort unser Gegner sein wird. Nach einer Pause, die lang genug war, trafen wir auf die Damenmannschaft aus Wiesbaden. Hier konnten wir uns schon deutlich besser schlagen. Trotzdem mussten wir die zweite Niederlage an diesem Tag einstecken. Konnten aber dank Jenny mit ihrem neuen Schläger immerhin auf 2:1 verkürzen. Im letzten Spiel für Samstag standen wir den Damen der Berliner Bären gegenüber. Zum Abschluss des Spieltages hat es hier sogar zu 3:1 Sieg gereicht. Somit waren wir 3. Aus unserer Gruppe.

Umso besser gelaunt ging dann ins Hostel und dann in die Pizzeria. Nach einem 30-minütigen Fußweg hatten wir die Turnierparty erreicht und konnten den Abend mit sehr guter Laune ausklingen lassen.

Sonntag

Sonntagmorgen mussten wir früh aufstehen, um gegen den Spandauer HTC zu spielen. Leider mussten wir auch hier eine Niederlage einstecken. Damit ging es im letzten Spiel des Turniers nur noch um den 7. Bzw. 8. Platz. In dem Spiel bemerkten wir einfach das die Kraft fehlte nach zwei Turniertagen und der sehr geringen Anzahl an Wechselspielern.
Wir hatten trotzdem sehr viel Spaß und freuen uns auf die kommende Hallensaison und auch darüber das wir schon eine Einladung zu einem Hallenabschlussturnier beim Spandauer HTC bekommen haben. Insgesamt sind alle die dabei waren an ihre Grenzen gekommen 😉 und werden diese Erfahrung mit in die Saison nehmen und einige Spielerinnen auch einen neuen Schläger.


Danke nochmal an Janine für die Organisation und das du uns nochmal als Trainerin begleitet hast, weil unserer Trainer keine Zeit hatten.

Mit einem großen Sprung in die Halle

Am 13. Oktober ging es für den U12 Bereich zum Saisonabschluss ins Jump House. Dank der tollen Organisation von Lucy (Trainerin weibliche U12) hatten die Mädels und Jungs anderthalb Stunden Zeit, um zu springen und sich austoben.

So konnten sie sich an verschiedenen Stationen völlig verausgaben mit den anderen Kindern und den Trainer: innen um die Wette springen oder sich batteln. Es gab verschiedene Parcours, Sprünge ins Luftkissen oder in Schaumstoffwürfel oder auf normalen Trampolinen. Mit allem gemeinsam wurde auch eine Runde Dutchball gespielt (im Prinzip zwei Felderball nur auf Trampolins). Für die Betreuer: innen war die Zeit auf den Trampolinen völlig ausreichend, wenn es nach den Kindern ginge wären sie noch deutlich länger gesprungen.

Dennoch völlig zufrieden, vielleicht auch ein wenig fertig und mit einem Slushi in der Hand wurden die Kinder an die Eltern übergeben. Nach den Ferien beginnt das Training in der Halle und damit die neue Saison. Wir wünschen allen Mannschaften den größtmöglichen Erfolg für die kommende Saison.

Es spukt in der Friesenhalle

Zum gestrigen Halloweentag riefen die Geister des Hockeyclubs zur Party auf. Diesen Ruf folgten viele Geister, Hexen und andere gruselige Gestalten.
Doch wenn man mal genauer hinschaute erkannte man unsere jüngsten Nachwuchssportler.
Die Zeit bis zur kindgerechten Geisterstunde haben sie sich an verschiedenen Sportstationen und der Bastelstrecke vertrieben.
Wie es der Brauch möchte gab es am Ende noch etwas Süßes und nichts Saures.

weibliche Jugend unterwegs in Celle

Am Samstag vor Halloween ging es für unsere wU16 gutgelaunt nach Celle. Auf dem Plan stand das Vorbereitungsturnier für die anstehende Hallensaison. Fast vollzählig fuhren unsere Mädels und ihr Trainerteam los.

In Celle angekommen gab es eine kurze Begehung der beiden Hallen und anschließend eine ausführliche Taktikbesprechung in der Sonne. Nur zwei Mal konnte das Team bisher in der Halle trainieren, aber durch die Ferien auch nie vollständig. Als kleine Hausaufgabe in den Ferien wurden die verschiedenen Taktiken und Eckenvarianten vorher als Videos verteilt.

Mit ein bisschen Aufregung ging es ins erste Spiel. Lieder unterlagen wir knapp,  aber die Taktik stimmte, nur die kleinen  individuelle Unsicherheiten am Stock standen einem besserem Ergebnis im Weg. Zwischen den Spielen war immer genügend Zeit Energie zu tanken und die Spiele auszuwerten. Somit konnten wir immer mit neuer Kraft und Konzentration in die Spiele starten. Trotz starker Leistung  waren wir in den beiden weiteren Spielen deutlich unterlegen.

Nach der Gruppenphase am ersten Tag fuhr das Team zur Unterkunft. Hier gab es eine ordentliche Stärkung und einen sehr lustigen Teamabend.

Am nächsten Morgen wurde das Team bereits in der Unterkunft mit dem Matchplan für den zweiten Tag vertraut gemacht. Leider konnten wir auch an diesem Tag keinen Sieg verzeichnen uns aber mit einem „eulenstarken“ Spiel verabschieden, welches wir auch gewinne hätten können. Leider folgte auf das schöne Tor keine weiteren.

Nach dem letzten Spiel waren sich Mannschaft und Trainer einig :“ Das hat Lust auf mehr gemacht!“ Wir als Trainer freuen uns schon jetzt auf die Saison mit dieser Mannschaft 🙂

Großes Dankeschön an unsere Hockeyfreunde aus Celle an diese super organisiert Turnier!

Ab jetzt geht es in die Halle…

Die 1. Damen haben mit dem heutigen Sonntag (23.10.2022) nicht nur die Woche, sondern auch ihre Feldsaison für das Jahr 2022, beendet und freuen sich jetzt schon auf die vor Ihnen liegende Hallensaison. Beginne werden wir diese mit einem gemeinsamen Teamevent am kommenden Donnerstag und einem Vorbereitungsturnier Anfang November in Weimar.

Mit Beginn der Feldsaison, Anfang September, stand wir als Mannschaft vor einigen Herausforderungen. Die größte war es uns erst einmal neu zu sortieren, nachdem nicht nur unsere langjährige Trainerin Janine das Team in die Hände von Uwe Nägler und Jannik Hofmann übergeben hatte, sondern auch einige Spielerinnen zum SV Tresenwald gewechselt waren. Diese Situation stellte uns vor eine neue Hürde, nämlich an den Spieltagen genug Spielerinnen auf den Platz zu bekommen und am besten dazu noch ein paar Auswechsler. Umso größer war die Freude in der Mannschaft einige alte Gesichter wiederzusehen. Unter anderem Maria, Keks, Theri, Jule und Nicoli, die nach ihrer Babypause den Schläger wieder gefunden hatten und die Mannschaft unterstützen wollten, aber auch Susi und Jana die den Weg auf den Platz zurückgefunden hatten. Mit viel Spaß am Spiel stand damit eine buntgemischte, großartige Mannschaft auf dem Platz.

Umso größer war unsere Freude als wir gleich im ersten Spiel der Saison ein 2:0 Sieg aus Niesky mit nach Hause bringen konnten. Im zweiten Spiel gegen den Regionalligaabsteiger SV Motor Meerane hat das Glück nicht mehr gereicht und so gab es die erste 0:2 Niederlage auf dem heimischen Rasen. Von dieser Niederlage ließen wir uns aber nicht unterkriegen und so gab es im Spiel gegen den Cöthener HC 02 Grund zu feiern, nachdem das eine Tor Vorsprung sicher verteidigt werden konnte bis zum Schlusspfiff. Besonders spannend wurde es dann nochmal im Spiel gegen LSC. Im Lokalderby lagen wir wortwörtlich bis zur letzten Minute mit einem Tor im Rückstand und konnten erst mit der Schlussecke nach dem Abpfiff, dank Anna, noch zum Unentschieden ausgleichen. Das letzte Spiel am heutigen Sonntag, wurde lange hin und her geschoben, bis ein passender Termin gefunden wurde. Somit ging es für uns heute früh nach Jena, ein aus Erfahrung nicht ganz einfachen Gegner. Umso stolzer können wir als Team auf uns sein, trotz der 2:3 Niederlage!

Mit einem guten 5. Platz in der Mitte der Tabelle verabschieden wir uns damit in die Hallen und wollen im kommenden Jahr in den 3 verbleibenden Spielen der Feldsaison 2022/23 noch weitere Punkte holen, um näher an die Tabellenspitze heranzukommen 🙂

Käuzchen-Cup 2022

Am 01.10. hat der HCLG die U8-Kinder der anderen Vereine zum Käuzchen-Cup gerufen. Der Einladung folgten leider nur die Mannschaften des SV Tresenwald und vom LSC.
Trotz des sehr regnerischen Wetters war es eine gelungene Veranstaltung mit vielen glücklichen Kindergesichtern, da der Spielanteil aller Nachwuchssportler hoch war. Zwischen den einzelnen Spielen konnten die Sportler das sächsische Sportabzeichen Flizzy ablegen und auch außerhalb des Hockeys ihre Sportlichkeit unter Beweis stellen. Alle haben dies mit Bravor bestanden.
Am Ende des Turniers gab es für jeden Teilnehmer eine Urkunde, Medaille sowie eine kleine Süßigkeit.

Kleines Team, aber ganz viel Spaß

Traditionell im Herbst fuhren unsere Hockeyeulen nach Bautzen zum Ost Duathlon. Das beliebte Turnier mit zwei Sportarten – Hockey und Kegeln.

Bei schönstem Sonnenschein machten sich sechs Hockeyeulen auf die Reise. Mit im Gepäck der Ehrengast aus Bautzen – die Schnecke. Durch den Sieg im letzen Jahr hat dieser Wanderpokal in Leipzig auf den neuen Einsatz gewartet.

Der enge gut durchgetakte Spielplan lies keine Zeit den daheim geblieben Bericht zu erstatten. Beim Hockey fehlte unseren Eulen ein Keeper, aber das ist ja beim Elternhockey kein Problem. Aushilfe kam aus Bautzen, Pillnitz oder Meerane. Auf dem Bautzner Naturrasen wurden 6 spannende Hockeyspiele bestritten. Leider gelang es den schellen Stürmereulen nicht das Runde im eckigen zu versenken. Trotz starker Abwehrleistung mussten unsere Eulen hier und da doch einen Gegentreffer einstecken. Im letzen Spiel gelang es die 0 vorn und hinten zu halten. Dieses Unentschieden war für unsere sechs tapferen Spielerinnen wie ein Sieg!

Besser lief es für unser Team beim Kegeln. Auch hier standen 6 Matches auf dem Plan. Davon konnten 3 Spiele gewonnen werden.

Am Ende des Tages Platz 6 von 7 mit einer sehr zufriedenen Leistung. Das heißt auch das die Bautzner Schnecke aus dem Bastelraum von Hockeyeule Kaj aussziehen darf und weiter nach Pillnitz reist. Aber man sieht sich ja immer zweimal im Leben. Im nächsten Jahr geht der Kampf um die Schnecke weiter.

Traditioneller Abschluss dieses schönen Turniers ist die Party auf dem Bautzner Sportgelände. Beste Zeit des Tages um gute Bekannschaften zu pflegen und gemeinsam noch mehr Spaß zu haben.