Links rum, ist immer richtig!

Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass das diesjährige LVZ-Fahrradfest nicht stattfindet. Deshalb beschlossen die Hockeyeulen den jährlichen Fahrradausflug selber zu planen. Das Ziel und der Termin am heutigen Sonntag, 15.05.20222 war schnell gefunden, denn in Leuna fand das Damenspiel TSV-Leuna gegen HCLG stattfand.

Auf dem ersten Teilstück unserer geplanten Strecke wurden alle Beteiligten eingesammelt. So starten Kaj in Seebenisch und nahm Regina, Ralf mit Christina und Bea in Grünau mit. Weiter ging es nach Burghausen, wo Kathleen mit Michel schon warteten. Von dort aus fuhren wir gemeinsam zum Schlosspark Lützschena, hier standen Jeanette und Heiko bereit. Gemeinsam radelten wir auf dem Luppe Damm und vielen schönen Radwegen bis zum Raßnitzer See. Hier gab es eine kleine Pause, die Bea und Regina zum Abkühlen im See nutzten. Das nächste Ziel war die Schleusenruine Wüsteneutzsch. Die im Vorfeld geplante Tour wurde durch das Navigationssystem unterstützt. Leider waren die Aussagen nicht immer eindeutig und so hatte Kaj manchmal die falsche Richtung erwischt. Komischer Weise ging es dann immer links in die gewünschte Richtung, deshalb stellten wir fest, dass linksrum immer richtig ist! Der Zwischenstopp an der Schleuse fiel nur kurz aus, weil wir pünktlich zum Spielbeginn in Leuna sein wollten. Dieses schafften wir auf die Minute genau und waren froh, dass es eine kleine Spielverzögerung gab und wir so uns in aller Ruhe platzieren konnten. Für einen kleine Stärkung sorgte Siri, die für uns jeden eine Bratwurst am Imbiss reserviert hatte.

Das Hockeyspiel war sehr ausgeglichen und dadurch auch spannend. Zur Halbzeit stand es 1:0 für die Gastgeberinnen. In der 2.Halbzeit konnten sie Leipzigerinnen durch einen ausgespielten Konter ausgleichen. Leuna konnte wieder auf 2:1 erhöhen und dieses Ergebnis auch bis zum Schluss verteidigen.

Nach dieser größeren Pause ging es wieder über Bad Dürrenberg und Lützen auf den Heimweg. Am Storchennest in Seebenisch tranken wir noch einen Scheidebecher und freuten uns über einen wunderschönen sonnigen Tag mit vielen Erlebnissen, bevor der restliche Heimweg angetreten wurde.

Kaj

Ein riesen Dankeschön an unsere perfekten Trainingspartner

Als wir vor ca. 2 Jahren mit dem Feldtraining, damals unter Leitung von Stephan begannen, trainierten auf der 2. Hälfte des Platzes die damaligen A-Mädchen. Eine schüchterne Gruppe, die nicht an sich glaubte. Bemerkungen, wie „das kann ich nicht“ waren nicht selten.

Um unser Training aufzulockern vereinbarten die Trainer ein Abschlussspiel am Ende des Trainings. Wir konnten gut mithalten und hatten unsere Freude, was auf der anderen Seite nur teilweise der Fall war. Umso mehr wunderte es uns, dass dieses Spiel zur Tradition wurde.

Durch Corona konnten wir längere Zeit nicht trainieren und waren erstmals erstaunt, als wir nach dem Neustart wieder unser übliches Abschlussspiel absolvierten. Uns stand ein sehr guter Gegner gegenüber, der uns vor anspruchsvolle Aufgaben stellte, mal eben so umspielen ging nicht mehr.

In der vergangenen Hallensaison legten wir das Training mit der mittlerweile wU16 zusammen, um eine weitere Trainingsmöglichkeit zu schaffen, aber auch sicher die Hallen mit ausreichend Spielern zu belegen.

Auch hier stand das übliche Trainingsspiel auf dem Plan. Am Anfang dieses Jahres stand uns plötzlich eine selbstbewusste Mannschaft mit guten Spielvarianten gegenüber und wir fragten uns, ist das noch die Mannschaft von vor 2 Jahren. Ihre Trainerin Siri und Co-Trainer Tobis haben eine Mannschaft geformt, die sich trotz der vielen Niederlagen, die sie kassieren, nicht verstecken muss. Unser neuer Co-Trainer Loris muss uns schon ganz schön viele Varianten im Hockey erklären, damit wir dieser neuen Mannschaft aktiven Widerstand leisten können. Oft fielen in den letzten Trainingstagen bei uns Eltern solche Bemerkungen, wie „Die sind aber selbstbewusst geworden“ oder „Sie haben unwahrscheinlich viel im Hockey dazu gelernt“.

Aus dieser anfänglichen schüchternen Beziehung ist eine tolle Freundschaft zwischen beiden Mannschaften geworden. Wir freuen uns auf das gemeinsame Training und denken, dass es anders herum auch so ist.

Wir möchten an dieser Stelle Siri weiterhin viel Erfolg mit dieser Mannschaft wünschen und hoffen, dass der so lang verdiente Sieg endlich gefeiert werden kann.

Natürlich hoffen wir, dass auch wir von Siris Trainerfähigkeiten weiter profitieren und Loris uns das 1×1 des Hockeys so ausdauernd erklärt.

Ein großes Dankeschön an unsere Trainingspartner, die weiblich U16 mit Siri, und Loris!

Regina, Jeannette und Kathleen im Auftrag des Elternhockeyteam

Zu Gast in einer „riesigen“ Halle

Vor zwei Jahren fand das letzte Turnier der Grünauer Hockeyeulen in der Sporthalle an der Grünauer Welle statt. Solang ist es her, dass unsere Elternhockeymannschaft ein Spiel in der Halle absolvieren durfte.

Die Freude über die Einladung zu einem Trainingsspiel beim ATV war deshalb besonders groß, aber auch die Aufregung.

In der Halle angekommen, wurde allen am Montag Abend bewusst wie groß eigentlich so eine Hockeyhalle ist. Unsere Eltern trainieren gemeinsam mit der wU16 in der Sporthalle in der Garskestarße. Die Abmaße dieser Halle sind weit entfernt von der eigentlichen Spielfeldgröße.

Die Freude über die bevorstehenden Spiele konnte nicht gemindert werden. So stellten sich die Hockeyeulen Kaj, Janette, Heiko, Oli und Ralph der Herausforderung. Unterstützt wurde das Team von ihren beiden Trainern Loris und Siri, als Torwart bzw. Wechsler für alle.

Der ATV konnte zwei Mannschaften stellen und somit konnte ein kleines Turnier mit drei Mannschaften gespielt werden. Ergebnisse werden an dieser Stelle nicht genannt, denn beim Elternhockey steht der Spaß an erster Stelle. Sagen wir also jedes Spiel endete Unentschieden. 🙂

Was es aber zu sagen gibt: Die Disziplin der Hockeyeulen, trotz aller Pandemieregeln weiterhin zum Training zu kommen, hat sich ausgezahlt. Man konnte gut strukturierte Spiele sehen mit reichlich Torchancen. Die auch, wenn nicht alle, gut verwertet werden konnten.

Spaß hatten alle Beteiligten und sicher ist auf dem Feld werden solche Spielchen wieder öfter stattfinden.

Wir haben eine Gewinnerin!

Aus aktuellem Anlass können unsere Grüner Hockeyeulen nicht in der Halle trainieren. Für unser Elternhockeyspieler/-innen ist dies aber kein Grund nicht zu trainieren. So traf man sich zur gewohnten Mittwochszeit virtuell zu einer gemeinsamen Einheit.

Dabei ging es ausnahmsweise mal nicht um die körperliche Fitness. Es war eine Fitnesseinheit für den Kopf. Genauer gesagt ging es um das Regelwerk beim Hallenhockey.

Trainerin Siri hat sich durch das aktuelle Regelwerk gewühlt und 20 Fragen rund um den Hockeysport vorbereitet. Es gab Fragen zu Schiedsrichterzeichen, Abstandregelung, Freischlag, Strafecke, Torwartausrüstung und vieles mehr. Aus drei Antwortmöglichkeiten konnte gewählt werden. So manche Frage und ihre Antwort sorgte für rege Diskussion und Verwunderung.

So verging die Zeit ganz schnell und am Ende konnte verkündet werden: “ Wir haben eine Gewinnerin!“. Gewonnen hat Hockeyeule Kaj ganz knapp mit einem Punkt Vorsprung.

Aber nicht nur das gute Gefühl des Sieges und einen kleinen niedlichen Eulenpokal hat Kaj gewonnen. Mit diesem Mannschaftpokal ist noch ein Wunsch verbunden. Die Gewinnerin darf sich einmal im Training etwas wünschen. Ganz egal wann oder was oder ob nur für sich oder die ganze Mannschaft. Es bleibt spannend was das wohl werden wird. Eins ist sicher – es wird berichtet werden.

Eine schöne Trainingseinheit mit viel Spaß, Gedankenjogging und neuem Wissen.

 

Der große Wagen nur gespiegelt …

… das war die  Feststellung von Heiko, als er die aufgezeichnete Route betrachtete.

Unsere Hockeyeulen waren heute bei schönstem Sonnenschein gemeinsam mit dem Fahrrad unterwegs. Von Lausen ging es über Lützen nach Starsiedel und über Kitzen nach Seebenisch. Am Wegesrand verteilt fanden sich historische Schauplätze der Völkerschlacht von 1813. Etwas Geschichte durfte nicht fehlen bei dieser „Bildungsfahrt“.

Im Ziel wartete ein gut gedeckter Tisch mit leckeren Speisen vom Grill und das ein oder andere kalte Getränk.

Ein lustiger Nachmittag mit vielen alten und neunen Geschichten unsere Hockeyeulen – auch das speziell entworfene Memory unserer Eulen durfte nicht fehlen. Ein schönes Spiel mit vielen schon fast vergessenen Bildern.

Am Abend schwangen sich die nicht in Seebenisch ansässigen Eulen wieder aufs Rad und flogen, wie es sich für Eulen gehört, in der Dunkelheit zurück in ihr eigenes Nest.

Ein sehr schöner Tag an dem auch gleich das nächste Highlight im Dezember fest gemacht wurde. Eine Wiederholung wird es sicher im nächsten Jahr geben.

Hockeyeulen bringen die Schnecke zurück nach Leipzig

Wer die Erlebnisse unserer Hockeyeulen fleißig verfolgt wird sich an den Sieg der Eltern im letzten Jahr erinnern 🙂

Traditionell findet im Herbst der Duathlon in Bautzen statt. Die Bautzner Rasenschnecken laden zu ihrem traditionellen Turnier ein. Der Wettkampf findet auf Naturrasen und auf dem Volleyballfeld statt.

Im letzten Jahr war das Spielen leider nicht möglich. Nein nicht wegen Corona, sondern aufgrund stark anhaltenden Regens. Kurzerhand wurde der Wettbewerb auf die Kegelbahn verlegt und das mit großem Erfolg für unsere Elternhockeyspieler.

Heute ging es in eine neue Runde. Zu Gast in Bautzen waren drei Mannschaften. Für unser Team war in der ersten Runde alles dabei, eine Niederlage, ein Unentschieden und ein Sieg.

Danach ging es auf das Volleyballfeld. Hier folgen unsere Eulen zu Höchstleistungen und konnten zwei von drei Partien für sich entscheiden.

Im Anschluss folgten drei weitere Hockeyspiele mit zwei Siegen und einem Unterschieden.

Taktisch waren die Hockeyeulen gut eingestimmt, nur am Torabschluss muss noch etwas gearbeitet werden. Aber allein die Tore zählen nicht am Ende. Dank starker Gesamtleistung können die Eulen auch in diesem Jahr die Schnecke wieder zurück nach Leipzig bringen (ein sehr süßer Wanderpokal).

Ein schöner Tag wird mit einem noch schöneren Abend in Bautzen zu ende gehen.

Es waren dabei: Kaj, Heiko, Ralph, Janette, Oli, Regina, Benny, Kathleen und das Maskottchen Hajo.

Hockeyeulen – Treffe mit alten und neuen Freunden

Renate und Hajo luden die Hockeyeulen am Freitag zu sich in den Garten ein. Der Grund war – einfach mal wiedersehen und quatschen.

Der Einladung folgten Regina mit Horst, Conny, Silvia und Lutz Nägler, Benny, Ronny mit Dana und Kaj. Leider konnten unsere jungen Elternhockeyspieler bis auf Benny an diesem Treffen aus privaten Gründen nicht teilnehmen, so dass die alten unter sich waren.

Wie üblich bei solchen Treffen standen die vielen schönen Hockeyturniere, die wir innerhalb der fast 25Jahre unseres Bestehens bestritten haben, im Mittelpunkt der Unterhaltung. Neben tollen Erfolgen blieben vor allem die Erlebnisse in der 3. Halbzeit und neben dem Spielfeld in lustiger Erinnerung, die mit viel Gelächter ausgewertet wurden. Mit Horst, Hajo und Benny war auch unsere drei Torwart-Generationen mit dabei. Bei tollen Getränken, gemixt von Benny, verging der Abend an der Feuerschale wie im Flug.

 

Hockeyeulen beim LVZ-Fahrradfest gesichtet!

In diesem Jahr fand das LVZ-Fahrradfest endlich wieder statt. Im letzten Jahr musste es leider aus bekannten Gründen ausfallen.

Ein Grund mehr, dass sechs unserer Hockeyeulen ihr Trainingseinheit aufs Fahrrad verlegt haben. Am Start waren am Sonntag (18.7.2021) Regina, Kaj, Bea, Conny, Kristina und Ralf.

Nach kleinen technischen Schwierigkeiten am Start ging es gemeinsam auf die 40 km lange Mitgas-Runde. Eine schöne Strecke vom Völkerschlachtdenkmal über das Leipziger Land und zurück zum Anfang.

Wie in jedem Jahr war die Pause auf der Strecke eine schöne Abwechslung.

Im Ziel erhielt jeder Teilnehmer seine Finisher-Medaille und ein wohlverdientes alkoholfreies isotonisches Getränk.

Die Hockeyeulen freuen sich schon jetzt auf die neue Tour im nächsten Jahr!

Der HCLG im „Polizeiruf 110“

Was haben 50 Jahre „Polizeiruf 110“ mit unserem HCLG zu tun? Und warum verbrachten viele unserer HCLGer den letzten Sonntagabend vor dem Fernseher, um unbedingt den Jubiläums-Polizeiruf „An der Saale hellem Strande“ genau zu verfolgen?

Ganz einfach: Stephan Fiedler – Spieler unserer Senioren und Elternhockeymannschaft (und dort auch längere Zeit Trainer) – hatte im Sonntagabend-Krimi einen (zumindest in unseren Reihen umjubelten) Gastauftritt als möglicher Zeuge in einem Mordfall. Der Name seiner Rolle lautete „Mann im Puff“ – was zumindest beim Seniorentraining für reichlich Spaß gesorgt hat. Auch Stephans Frisur in der Filmszene sorgte für einige Schmunzler. Wer außerdem wissen möchte, warum jetzt immer mal von der „geilen Gabi“ die Rede ist, findet den Polizeiruf bestimmt noch in der ARD-Mediathek. Allerdings gibt es auch für Fernsehstars keine Schonung beim freitäglichen Seniorentraining, dafür aber beim Bier hinterher viele aufmerksame Zuhörer, wenn von den Dreharbeiten berichtet wird.

Susanne Conradi

Sehnsucht nach mehr …

… das waren die finalen Worte von Heiko beim ersten Onlinemeeting unserer Hockeyeulen.

Es war zwar nur ein kleiner Kreis vertreten, aber das lässt sich ja zukünftig ändern. In zwei Wochen soll das nächste Treffen stattfinden.

Themen gab es genug zu erzählen, auch wenn manches schon ein halbes Leben her ist 🙂 Spaß und gute Laune kamen nicht zu kurz.