Seniorinnen und Senioren beim Dresdner Christstollenturnier

Erlebnisbericht der Senioren:
Dank der frühen Ansetzung machten sich unsere Herren schon recht zeitig auf in die sächsische Landeshauptstadt zum alljählichen Christstollenturnier. Leider war die Saison recht kraftraubend, zudem kamen Terminüberschneidungen dazu, weswegen nur sechs Tapfere die 100 km in Angriff nahmen.
Angekommen hieß es gleich Ost gegen West, Sachsen gegen Hessen, Leipzig gegen Frankfurt. Zwölf Minuten später verließen die Frankfurter Sportsfreunde die Platte mit leicht gesenktem Haupt, wir gewannen eine sehr flotte Partie knapp mit 2:1. Aller Anfang ist schwer… Das zweite Spiel nutzten wir zu taktischen und kämpferischen Übungszwecken. Viele Chancen auf beiden Seiten gegen spielstarke Potsdamer, viele kleine Schauplätze und die Zeit im Nacken – bescherten uns ein 0:0. Ein Rückschlag? Mit Nichten! Mit den Erkenntnissen dieses Spieles zogen wir mit breiter Brust in die „Schlacht“ gegen Osternienburg. Diese Spiele sind erfahrungsgemäß von Technik, Taktik und Kampf auf beiden Seiten geprägt. Auch in diesem Fall. Wechselnde Führungen, sportliche Fights auf der Platte, Smalltalk vom Feinsten – Ein Spiel mit dem Prädikat hochkarätig. Am Ende (also wirklich Sekündchen von Schluß) erzielten wir das 3:2 und holten uns die drei Punkte. Das hieß dann auch Gruppensieg und Einzug ins Halbfinale. Da erwartete uns schon der zweite Hochkaräter aus dem Anhaltinischen – der Hockeyclub aus Köthen. Ich möchte nicht sagen, die Luft war raus. Auch fehlte es nicht an Motivation… es wäre nur keiner so richtig böse gewesen, wenn wir nicht gewonnen hätten. Es war bis dahin schon ein langer und aufreibender Tag. Aber letztendlich Leipzig zwei, Köthen null… wie in der Vergangenheit haben ich beide Mannschaften nichts geschenkt und ihr Bestes versucht, das glücklichere Ende war auf unserer Seite. So… Finale, wer hätte das gedacht. Aber wenn man nochmal drüber nachdenkt – nicht unvedient. Im Finale wartete schon der Gastgeber ESV Dresden (Prellböcke stand auf den Trikots, aka Verbandsligateilnehmer Mitteldeutschland). Ganz schnell war klar, das wird nichts. Unsere Angriffe wurden rigoros unterbunden, Torchancen krachten leider nur über die eigene Linie. Am Ende ein 1:4.
Trotz des verlorenen Finales, ein hoch auf unsere Mannen, welche sich tapfer in dieses Finale gespielt haben. Vielen Dank geht in die Landeshauptstadt zum EVS Dresden für die Einladung und für die tolle Organisation des Turnieres. Dank auch an unsere Gegner und alles Gute für die kommenden Aufgaben (aber nicht gegen uns…).
Mit dabei waren: Jörg, Lutz, Ralf, Micha, Manfred und Manuel. Nicht zu vergessen Aushilfe Claudi!

Erlebnisbericht der Seniorinnen:
Der Bericht unserer Seniorinnen liest sich kurz gefasst so: 4 Spiele, 4 Siege, 16:0 Tore – Turniersieg! Aber ganz so einfach wie sich das anhört, war das Turnier nicht. Vor allem gegen die Osternienburgerinnen und die Friedas aus Potsdam sah es anfänglich nicht unbedingt nach deutlichen Siegen aus, aber die Lindenauerinnen spielten sich förmlich in einen „Rausch“, erzielten schöne Tore und wurden hinten durch eine Manu in Bestform optimal abgesichert. Allein im letzten Spiel gegen die Gastgeberinnen aus Dresden schwächelte man etwas und schaffte nur ein mageres 2:0, der Turniersieg geriet aber dadurch nicht mehr in Gefahr. Ein Vorteil unserer Seniorinnen an diesem Tag war allerdings ganz sicher die gut besetzte Bank, denn im Einsatz waren nicht weniger als neun Damen: Manuela Illgen, Mausi Wiebicke, Kaj Krüger, Cathleen Gleim, Lena Tröllsch, Mandy Göserich, Jeanette Scharte, Claudia Höhne und Susi Conradi – wie immer sensationell gemanagt von Claudi Huxhagen und überragend betreut von Knut Illgen!
Manuel Küfner und Susanne Conradi

 

Senioren und Senorinnen erfolgreich in Leuna

Am 15.6.2019 feierte der TSV Leuna seinen 100. Geburtstag und gleichzeitig 88 Jahre Hockey in Leuna. Die Seniorinnen und Senioren des HCLG folgten der Einladung von Hockey-Abteilungsleiter Adi Rehder zu einem Seniorenturnier sehr gern und gratulierten herzlich. Bei den Damen war das Teilnehmerfeld leider sehr überschaubar geblieben, was leider in letzter Zeit häufiger zu beklagen war. So standen sich lediglich die Seniorinnen des LSC und unseres Vereins gegenüber. Geplant war eine Serie Best-of-three. Nach einem überzeugenden 4:2-Sieg im ersten Spiel ging unseren Damen in der Hitze von Leuna im zweiten Spiel die Luft aus und man musste sich 3:5 geschlagen geben. Schiedlich friedlich wurde danach auf das Entscheidungspiel verzichtet, wobei unsere Damen nach Turnierschluss den längeren Atem bewiesen und so den Pokal mit nach Hause nehmen durften.

Bei den Herren entwickelte sich ein spannender Dreikampf. Nachdem unsere Herren ihr Auftaktspiel souverän mit 5:2 gegen Torgau gewannen und auch beim 3:1 gegen Erfurt wenig anbrennen ließen, kassierten sie danach gegen Köthen trotz großem Kampf die fast schon gewohnte Niederlage. Als nach dem darauf folgenden 4:1-Sieg gegen Leuna alles nach einem 2. Platz aussah, verlor Köthen doch noch recht überraschend gegen Torgau, so dass vor den abschließenden drei Partien mit Köthen, Torgau und dem HCLG drei Mannschaften punktgleich und nur minimal durch das Torverhältnis getrennt vorn lagen. Unsere Herren mussten vorlegen und taten dies überzeugend mit einem 7:1 gegen den ATV. Leider musste Torgau durch die vorzeitige Abreise Erfurts mit einer damit lediglich 3:0-Wertung seine Chancen auf den Turniersieg begraben und konnte nicht mehr eingreifen. Nun hing alles am letzten Spiel zwischen Köthen und Gastgeber Leuna. Leuna lieferte einen großen Kampf. Nach der 1:6-Niederlage blieb in der Endabrechnung genau ein Tor mehr und damit das bessere Ende für unsere Herren, die damit mal wieder einen Turniersieg feiern konnten, nachdem es zuletzt mehrfach knapp nicht geklappt hatte. Zu bemerken ist, dass Stephan Fiedler mit Turniersieg und als mehrfacher Torschütze einen sehr erfolgreichen Einstand feierte.

Mit dabei beim HCLG: Andrea (Mausi) Wiebicke, Lena Tröllsch, Manuela Illgen, Susanne Conradi, Claudia Höhne, Kaj Krüger, Jeanette Scharte

Thomas (Nülle) Nägler, Michael Lucke, Manuel Küfner, Guido Klauß, Alexander Tröllsch, Stephan Fiedler, Manfred John, Jörg Hofmann.

Seniorinnen unterwegs in der Landeshauptstadt

Genau wie unsere Senioren brachen auch unsere Seniorinnen am 2. Dezember auf, um wie gewohnt am Stollenturnier teilzunehmen. Sehr erfreulich – und so nicht erwartet – der breite Kader mit 9 Spielerinnen und Betreuerin Claudi Huxhagen. Da die Spielzeit mit vier Partien zu je 10 min doch sehr begrenzt war, stand von vornherein fest, dass eher das gemütliche Beisammensein, Schwatzen und ab und zu ein Schlückchen Sekt ehr im Vordergrund stehen werden. Und es wurden die anderen Teams verstärkt: Torhüterin Manu stand gefühlt bei jedem Damenspiel des Turniers auf dem Parkett, Claudi Höhne unterstütze unsere Senioren, Susi und Kaj halfen den Potsdamer Friedas, die mit nur 4 Spielerinnen angereist waren.

Ganz offensichtlich war es in der Dresdner Sporthalle so gemütlich, dass es unseren „Master-Eulen“ schwerfiel, für die Spiele die nötige Spannung und Konsequenz aufs Parkett zu bringen. Vor allem beim Tore schießen blieben zu viele Chancen ungenutzt. So gelang zwar zum Auftakt ein 3:0 gegen Potsdam sowie ein 2:1 gegen Cottbus, aber schon gegen das Elternhockeyteam aus Frankfurt/Main schwächelte man beim 1:0 deutlich. Letztendlich folgte zum Abschluss eine unnötige 0:1-Niederlage gegen die O´burgerinnen (einmal in der Abwehr gepennt!) und damit reichte es nur zum zweiten Platz beim Stollenturnier. Aber trotz allem war es ein schönes – und vom ESV Dresden wie immer gut organisiertes – Turnier (… und ausreichend Dresdner Christstollen haben wir auch mit nach Leipzig genommen!)

Mit dabei: Manuela Illgen, Kaj Krüger, Antje Böhler, Cathleen Gleim, Lena Tröllsch, Mandy Göserich, Jeanette Scharte, Jana Laue, Claudia Höhne, Claudia Huxhagen und Susi Conradi

Stollenturnier in Dresden

Am ersten Adventssonnabend ist bei den Senioren traditionell Stollenturnierzeit beim ESV Dresden. Dieses Jahr – mit kleiner, aber feiner Besetzung angereist – bekamen wir es in der Vorrunde zunächst mit Potsdam zu tun. Die kurze Spielzeit war herum, bevor beide Mannschaften richtig warm waren und so blieb es bei einem torlosen Unentschieden. Danach verstärkte uns Claudi Höhne und so konnten alle weiteren Vorrundenbegegnungen gegen die tschechischen Gäste aus Pilsen, den ESV Dresden und O’burg mit jeweils 1:0 gewonnen werden. Das bedeutete den Gruppensieg und das Erreichen des Halbfinals gegen Königswusterhausen. Hier nutzten wir die nun auf 15 min verlängerte Spielzeit bis zur letzten Sekunde aus, um mit 2:1 und Manfreds insgesamt dritten Tor bei seinem Seniorendebüt das Finale klar zu machen.

Auch hier ließen wir – erneut gegen O’burg – nach hinten nicht viel anbrennen, konnten aber leider diesmal auch vorn nicht das entscheidende Tor erzielen, so dass es nach dem zweiten 0:0 des Tages zum Siebenmeter-Schießen kommen musste. Von den ersten vier Schützen verschossen jeweils zwei. Im weiteren 1:1 Modus hatte dann O’burg das bessere Ende auf seiner Seite. Trotzdem ein rundherum schöner Turniertag. Glückwunsch an die Sieger und Danke an die Gastgeber für die gewohnt perfekte Organisation.

Mit dabei: Steffen Lippmann, Thomas Nägler, Mario Kommich, Steffen Koch, Manfred John, Claudia Höhne und Jörg Hofmann

HCLG-Senioren unterwegs im Fernen Westen

Senioren zu Gast in Düsseldorf

Am 24.06.2017 war es endlich soweit: Mike Frege, geschätzter und langjähriger Freund des Vereins, hatte zum Hockeyturnier eingeladen und die Senioren folgten nur allzu gern seinem Ruf. Und so verließen sie ihre ausgetretenen Turnierpfade und begaben sich erstmals auf die lange Reise in den fernen Westen. Auf der Anlage des Düsseldorfer HC 1905 e.V. konnten wir Leipziger Hockeytraditionen im Vergleich mit weiteren Teams, u.a. aus Düsseldorf und Essen pflegen. 

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