Wir holten uns durch eine Ecke den Ausgleich – und kassierten durch einige Fehler in letzter Sekunde die Niederlage

Was sollen wir großartig zu diesem Spiel schreiben? Am treffendsten lässt es sich wohl mit einem Satz zusammenfassen: Das war einfach scheiße.

Von Beginn an übernahm Freiberg die Kontrolle über das Spiel und setzte uns früh unter Druck. Bereits in den ersten Minuten nutzten sie ihre Überlegenheit konsequent aus und gingen schnell mit 1:0 in Führung.

Doch wir gaben uns nicht auf. Mit Einsatz und Willen kämpften wir uns zurück ins Spiel und belohnten uns mit zwei sehenswerten Treffern. Jule und Cindy drehten die Partie mit schönen Aktionen und stellten auf 1:2 – ein starkes Zeichen in einer Phase, in der wir eigentlich hinterherliefen.

Freiberg blieb jedoch weiterhin gefährlich und nutzte unsere Unordnung konsequent aus. Mit zwei weiteren Treffern zogen sie wieder davon und stellten den Spielstand auf 3:2 aus ihrer Sicht.

Unsere Ecken ließen an diesem Tag leider vieles vermissen. Egal ob direkter Abschluss oder Ableger – nichts wollte funktionieren. Umso überraschender, dass ausgerechnet eine Variante, die wir sonst kaum trainieren, den Erfolg brachte. Katha legte ab auf Jule, die den Ball eiskalt zum 3:3-Ausgleich verwandelte.

In diesem Moment waren wir uns sicher: Den einen Punkt nehmen wir mit. Freiberg musste zudem nach einer grünen Karte kurzzeitig in Unterzahl spielen – die Ausgangslage schien auf unserer Seite zu sein.

Doch wir freuten uns zu früh. Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, fehlende Kommunikation und ein kollektives Einfrieren reichten aus. Der Ball rollte ganz entspannt durch unseren Schusskreis, an Fines Füßen vorbei, am Pfosten stand eine Freibergerin völlig frei und schob ihn nur noch rein.

So verlorenen wir das Spiel in letzter Sekunde mit 4:3 – ein Gegentor, das absolut vermeidbar gewesen wäre!

Fazit: Über weite Strecken des Spiels haben wir unseren Fokus verloren. Es wurde zu viel diskutiert, stehen geblieben, die Arme gingen hoch, und eine spürbare Unsicherheit zog sich durch unsere Aktionen. Wenn wir das nicht schnell in den Griff bekommen, schlagen wir uns selbst – unabhängig vom Gegner.

WOTM dieses Spiels ist Mandy. Sie entscheidet sich jedoch bewusst dafür, ihren gesamten Block zu nominieren – denn gemeinsam haben wir die Tore erzielt, füreinander gekämpft und bis zum Schluss alles gegeben.

Nächstes Wochenende steht unser letztes Heimspiel im Jahr 2025 an. Also: Kopf hoch, Kraft tanken und endlich zeigen, was in dieser Mannschaft steckt. Zeit, wieder geiles Hockey zu spielen!

Mandy & Cindy

Unsere mU16 mit dem Zwischenziel des Erreichens der Endrunde für die ODM

Unsere mU16 befindet sich derzeit nach 4 von 6 absolvierten Spielen punktgleich mit dem Cöthener HC 02 auf Platz 2 der Tabelle, aufgrund einer optimaleren Tordifferenz. Der aktuelle Tabellenführer der Staffel A ist derzeit Post SV Chemnitz II mit einem Punkt mehr als der HCLG. Somit gilt es in den letzten beiden Spielen gegen Post SV Chemnitz II und dem Tresenwalder HC noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um die Endrunde sicher zu erreichen.

Wer am 07.12.2025 ab 10:00 Uhr nicht besseres zu tun hat als sehr guten Hockey anzuschauen ist herzlich eingeladen unsere Jungs in Tresenwald lautstark zu unterstützen. Wir würden uns sehr darüber freuen.

1. Heimspiel der Damen

Im zweiten Saisonspiel und gleichzeitig unserem ersten Heimauftritt starteten wir konzentriert und mutig in die Partie. Bereits in den Anfangsminuten erspielten wir uns durch Johanna und Talli zwei gute Möglichkeiten, doch die Dresdner Torhüterin parierte stark.

Auf der Gegenseite nutzten die Gäste ihre erste Offensivszene. Nach einer Ecke gelang es Dresden im dritten Nachsetzen den Ball im Tor unterzubringen. Kurz vor der Viertelpause folgte der zweite Treffer. 0:2 aus unserer Sicht.

Auch im zweiten Viertel taten wir uns schwer, unsere Chancen konsequent zu nutzen. Dresden hingegen zeigte sich effizient und erhöhte auf 0:3. Die Hoffnung auf eine Wende
flammte kurz auf, als Fine einen Siebenmeter a n den Pfosten setzte. Diesmal sprang das Glück jedoch nicht auf unsere Seite. Kurz darauf legten die Gäste zum 0:4 nach.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit steigerten wir uns deutlich und wollten unser Können nun endlich unter Beweis stellen. Talli hatte früh die Gelegenheit zu verkürzen, doch der Ball wollte erneut nicht über die Linie. Eine Dresdner Ecke verteidigten wir konsequent, ein
wichtiges Signal für die folgende Aufholjagd.

Endlich bekamen auch wir unsere erste Strafecke. Der erste Versuch wurde noch
abgeblockt, doch nach einer Wiederholung klappte es endlich. Cindy traf zum 1:4 und erzielte damit ihren ersten Treffer für uns. Beflügelt davon holten wir die nächste Ecke heraus und erneut verwandelte Cindy souverän zum 2:4.

Eine grüne Karte für Dresden brachte uns vorübergehend in Überzahl, doch weitere Treffer blieben aus. Dennoch waren wir nun klar im Spiel und der Druck auf die Gäste wuchs.

Im letzten Viertel verteidigten wir zunächst eine weitere Dresdner Strafecke, mussten dann aber selbst in Unterzahl agieren. Nach einer grünen Karte für Jule folgte kurze Zeit später
auch noch Gelb. Dresden nutzte die Überzahl effizient und erhöhte erst auf 2:5 und anschließend auf 2:6.

Gegen Ende der Partie kassierten auch die Gäste noch eine Gelbe, was uns eine weitere Abschlussecke bescherte. Wie schon im vergangenen Spiel zeigten wir hier unsere Stärke und erneut war es Cindy, die verwandelte. Mit ihrem dritten Treffer des Tages sorgte sie für den 3:6-Endstand und krönte ihre starke Leistung mit einem Hattrick, wodurch sie auch
unsere Woman of the Match geworden ist.

Nächste Woche wollen wir erneut angreifen!
Am 6. Dezember u m 15:00 Uhr bietet sich die nächste Chance, drei Punkte gegen Tresenwald auf unser Konto zu holen. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Anna & Johanna

Saisonstart der mU14 ist erfolgreich geglückt

Die mU14 ist an Ihrem ersten Spieltag der Hallensaison erfolgreich in die Gruppe B gestartet.

Der Saisonstart erfolgte mit einem Heimturnier in der Turnhalle Rosenowstraße, in Leipzig Mockau. Im ersten Spiel trafen die Jungs auf den LSC und konnten die Partie ungefährdet mit einem 5:0 für sich entscheiden. Die Zweite Partie des Tages gegen den Osternienburger HC war sehr umkämpft, jedoch konnten die Jungs das Spiel mit 1:0 gewinnen. Somit ist die mU14 mit der maximal möglichen Punktezahl in die Meisterschaft gestartet. Der aktuelle Tabellenstand macht Lust auf mehr.

Unsere Gäste wurden mit einem umfangreichen Imbissangebot verwöhnt.

Saisonauftakt der HCLG-Damen gegen Chemnitz

Zum Start in die neue Saison trafen die Damen des HCLG auf keinen Geringeren als den Absteiger aus der Regionalliga – eine anspruchsvolle Aufgabe gleich zu Beginn.

Die Leipzigerinnen erwischten jedoch einen Traumstart: Bereits in den ersten Minuten setzte Jule ein starkes Ausrufezeichen und brachte ihr Team früh in Führung.

Doch die Freude hielt nicht lange. Zwei schnelle Gegentreffer folgten, begünstigt durch Momente, in denen das Team nicht ganz wach war. Trotzdem blieb der HCLG dran – und wie! In der 16. Minute setzte Katha ein Highlight: Frech luchste sie den Chemnitzerinnen im Kreis den Ball ab und schob eiskalt zum Ausgleich ein.

Im weiteren Verlauf zeigte Chemnitz seine Regionalliga-Erfahrung und nutzte drei Chancen konsequent zum 5:2. Der HCLG gab sich aber keineswegs geschlagen. In der Schlussphase holten sich die Damen noch eine Strafecke, die Mandy mit beeindruckender Souveränität verwandelte.

Am Ende stand ein 5:3 für Chemnitz, doch das Team aus Leipzig hielt stark mit, stemmte sich gegen die Angriffe und zeigte tolle gemeinsame Aktionen. Ein engagierter Auftakt, der Lust auf mehr macht – und bei dem klar wurde: Es ist noch Luft nach oben, aber die Richtung stimmt.

MU12 verteidigt Titel in Erfurt

Am 25.10.2025 machten sich 10 kleine Eulen, drei Trainer und viele Supporter-Eltern auf den Weg nach Erfurt, um beim 2. Krämerbrücke-Cup an den Erfolg des Vorjahres anzuknüpfen. Dieses Jahr durften wir Samstagnachmittag und Sonntag vormittags ran – eine Stadttour viel dieses Mal leider aus.

Am Samstag bestritten wir vier Spiele, wobei uns gleich das erste Spiel gegen den Gastgeber alles abverlangte. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 0:0 auf der Anzeigetafel und die Erkenntnis, dass die Jungs für den Stand der Saison schon recht weit sind. Im zweiten Spiel traf man auf den HC Wacker aus München. In diesem Spiel hat fast alles gepasst und wir gewannen mit 3:1. Was für ein Erfolg gegen einen Topgegner. Das dritte Spiel war das intensivste Spiel im Turnier. Gegen den SB DJK Rosenheim wurde den Zuschauern ein spannendes und schnelles Spiel geboten, welches wir am Ende mit 2:1 für uns gestalten konnte. Im vierten Spiel dann das Rückspiel gegen Erfurt – auch hier kam es zu einer Punkteteilung (2:2).

Nach dem Spieltag erstmal ab ins Hotel und für den Abend frisch gemacht. Es ging in ein benachbartes Restaurant, wo wir uns es bei Limo, Schnitzel und Burger gut gehen ließen. Ein perfekter Teambuilding – Abend für alle Beteiligten. Leider wurde das Teambattle gegen die Eltern (welche sich in Erfurt eine schöne Zeit gemacht haben) knapp verloren. Hierbei ging es um das schönste Foto der Mannschaft und des Essens. Revenge wird stattfinden!

Tag zwei – zwei Spiele. Das Spiel gegen Wacker wurde diesmal knapper gestaltet, wir gewannen mit 1:0. Man hat hier schon den langen Abend und den anstrengenden Vortag gemerkt. Im zweiten Spiel teilten wir uns die Punkte mit Rosenheim mit 1:1. Das Ergebnis bedeutete ungeschlagener Turniersieger – was für ein Erfolg.

Trainer Manuel zum Turnier: „Wir wollten das Turnier nutzen, um uns besser als Team kennenzulernen und uns neben dem Platz wieder zu einer Mannschaft zu formen. Hockey war ein positiver Nebenschauplatz. Ich bin der Meinung, dass wir das in den zwei Tagen toll gemeistert haben.“

Den Titel verteidigt haben: Niklas, Noah, Marlon, Theo, David, Linus, Ryan, Luca, Adrian und Leon. Trainer waren Stefan, Felix und Manuel.

Ein tolles Event, tolle Gastgeber und eine tolle Mannschaft – der Start in eine erfolgreiche Hallensaison.

🏑 Turnierwochenende in Weimar – Sonne, Schweiß & Sprizz

Los ging’s um 8:00 Uhr – für manche eine sportliche Uhrzeit an sich. Nach einem knackigen Warm-up und einem belebenden Getränk (Kaffee oder Iso? Bleibt unser Geheimnis 😜) waren wir bereit fürs erste Spiel.

Spiel 1: Gegen Jena – Hattrick für Katha!

Anpfiff 10:20 Uhr. Nach nur fünf Minuten zappelte der Ball schon im Netz – Katha traf nach einem Traum-Pass von Lisa. Kaum zu glauben, aber es ging noch besser: Ecke für uns, 2:0! Dann eine wunderschöne Passkombination quer durchs Feld – 3:0! Und wer war’s wieder? Genau, Katha – Hattrick! So lässt man ein Turnier beginnen. 💪

Nach dem perfekten Start gönnten wir uns erstmal eine ordentliche Pause – Frühstück nachholen, Kräfte sammeln und einfach mal durchschnaufen.

Spiel 2: Gegen Freiberg – Clever und cool

Weiter ging’s gegen Freiberg – ein Gegner, dem wir wohl auch in der Saison öfter begegnen werden. Das Spiel startete mit viel Druck von Freiberg, aber wir hielten gut dagegen. In der 7. Minute schlug Lisa zu – 1:0! Danach spielten wir das Ding souverän runter und holten uns auch im zweiten Spiel den Sieg. Läuft bei uns! 😎

Spiel 3: Gegen Argo Berlin – Kampf auf Augenhöhe

Zum Abschluss des Tages wartete Argo Berlin – ein richtig starkes Team aus der Regionalliga. Es war ein intensives Spiel, mit viel Körpereinsatz auf beiden Seiten. Leider reichte ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, und der Ball landete bei uns im Tor. 0:1 – schade, aber absolut verdienter Fight auf Augenhöhe.

Nach dem Spiel hieß es: Duschen, Hostel, ab in die Stadt!
Wir bezogen unsere Zimmer, machten uns kurz frisch und düsten dann mit dem Bus Richtung Weimar City. Beim Italiener wurde geschlemmt: Pizza, Lasagne und natürlich der ein oder andere Sprizz – verdient! 🍕🍝🍹

Der Weg zur Party war kurz (zum Glück!), und die Wegverpflegung wurde direkt im Club geregelt. Nach einer kleinen Tanzrunde verabschiedeten sich die ersten Richtung Hostel – der harte Kern feierte noch bis 2 Uhr weiter. 🪩💃🏽

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Nach dem Krimi ist vor dem Krimi

Am Samstag noch in Sizilien auf der Suche nach dem Mörder und am Sonntag auf dem heimischen Kunstrasen, auf der Suche nach 3 Punkten.

Samstagabend haben Nicole und Theri zum Krimidinner eingeladen. Wir reisten in das Italien der 50er Jahre und versuchten, bei typisch italienischen Speisen und Getränken, den Mörder unter uns zu entlarven.

Ein Dinner, viele Verdächtige, viele Spuren – aber ein klarer Zusammenhalt im Team. Nach dem Krimi ist vor dem Krimi weiterlesen

Eine Eule am Olympiahimmel?

Fritz Bruchlos hat es geschafft… er erhielt die Einladung für die DHB Zentralsichtung Anfang November in Ludwigsburg. Dort treffen sich die besten Hockeyspieler Deutschland des Jahrgangs MU16 – und eine Eule ist dabei.

Letztes Jahr sorgte eine Verletzung und die Zurückhaltung dazu, dass Fritz in der Landessichtung Mitte und beim Herbstpokal nicht 100 % zeigen konnte. Dieses Jahr ganz anders: die Landessichtung wurde von Fritz genutzt, um auf den Zetteln aller Trainer/innen zu landen, im Herbstpokal schoss er sogar zwei Tore.

Bemerkenswert der Weg von Fritz nach Ludwigsburg. Wo andere Spieler den Wechsel nach Berlin in Angriff nahmen, um die Zentralsichtung zu erreichen, blieb Fritz seinen Wurzeln treu und zeigte als Leistungsträger von U10 bis U16 sein können in hellblau.

Mandy und Manfred (ehemals MU12) sagen zu ihm: „Ich habe Fritz im U10-Bereich schon trainiert und war von seiner schnellen Auffassungsgabe und Umsetzung begeistert. Mir war relativ schnell klar, dass wir seit langen mal wieder ein Talent in unseren Reihen haben. Trotz seines jungen Alters hat er schon in der höheren Altersklasse mittrainiert und auch hier Überragendes gezeigt. Auch wen er allen überlegen war, hat Fritz die schwächeren Spieler eingesetzt und mit ihnen gespielt. In der U12 haben wir weiter an Fritz seinen Hockey-Skills gearbeitet und schon bei Zeiten die einzelnen Techniken beigebracht. Auch hier zeigte Fritz, dass er zum Führungsspieler geeignet ist. Ebenso in dieser Altersklasse hat er die schwächeren Spieler mitgenommen und mit ihnen versucht, das Beste raus zu holen. Was uns mit der Teilnahme am OHV-Pokal gelang. Auch das Training in der Sachsenauswahl hat Fritz und der Mannschaft einiges gebracht. In der Auswahl konnte Fritz sich mit den Besten der einzelnen Mannschaften messen und dies mit ins Vereinstraining bringen.“

Manuel (Trainer MU14 und MU16) meint: „Fritz ist ein absolutes Ausnahmetalent. Seine intrinsische Motivation, jede Woche der Beste in allen Trainingseinheiten zu sein, ist bemerkenswert. Der verdiente Lohn – Auswahlspieler, mitteldeutscher Meister und nun ein Schritt kurz vor der Nationalmannschaft. Er verkörpert, wie wichtig Athletik, Technik und Wille ist, um erfolgreich zu sein. Ich hoffe sehr, dass er ein Vorbild aller Nachwuchskinder ist. Er ist der Zielspieler in der Mannschaft – alle Jungs sind mega stolz auf Fritz.“

Wir wünschen Fritz alles Gute für die Zentralsichtung. Wer weiß, vielleicht sehen wir ihn eines Tages mit dem Adler auf der Brust im Fernsehen.