NEU!!! Vorschulsport mit Hockeyinhalt !!!NEU

Ab 16.04.2025 gibt es ein neues Angebot beim Hockeyclub Lindenau Grünau – VORSCHULSPORT MIT HOCKEYINHALTEN.

Wir laden dazu Mädchen und Jungen im Alter von drei bis sechs Jahren ganz herzlich ein, in unserer Sporthalle in Leipzig Lindenau eine Sportstunde mit qualifizierten Trainer/innen zu absolvieren. Hier steht die sportliche Bewegung mit den Fokusthemen Reaktion, Rhytmus und Gleichgewicht im Vordergrund. Da die Kids den Hockeysport natürlich auch kennenlernen sollen, werden einfache Hockeyinhalte in den Übungen untergemischt.

Diese Sportstunde wird wöchentlich über einen längeren Zeitraum (Empfehlung sind 10 Monate) angeboten, um die genannten Inhalte bestmöglich mit den Kindern zu absolvieren. Anschießend darf zu unserer Mini-Hockey-Trainingsgruppe gewechselt werden, wo der Fokus dann mehr auf den Hockeysport gelegt wird. Somit erreichen wir, dass die Kinder körperlich gut vorbereitet in ein reines Hockeytraining wechseln können und dort schon früh mit intensivieren Hockeyinhalten begonnen werden kann. Später haben wir dann sehr gute Hockeyspieler/innen, welche den Verein in den Meisterschaften des Landes erfolgreich vertreten können.

 

Wenn wir das Interesse geweckt haben, sind hier die Eckdaten:

Trainingstag: ab 16. April 2025 jeden Mittwoch (ausser Feiertag, nicht in den Ferien)

Ort: Sporthalle Friesenstrasse 6, 04177 Leipzig

Zeit: 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Das Kind braucht Turnschuhe, Sportsachen und ein Getränk, der Rest kommt von uns.

Voraussetzung zur Teilnahme ist eine Mitgliedschaft im Hockeyverein. Es ist aber möglich, erstmal zum Schnuppern zu kommen und Trainer/innen, Sporthalle und die anderen Kinder kennen zu lernen.

Wir freuen uns über jedes sportbegeistertes Kind.

A1_Poster_Sportprogramm Vorschulkinder

Anmeldungen bitte per Email an jugendwart@hclg-leipzig.de.

Ein Tor reicht zu Platz 5

Am Sonntag fand zum 12. Mal das Turnier unserer Grünauer Hockeyeulen statt. Aber wer denkt nach 12 Jahren ist alles Standard, der irrt sich. In diesem Jahr durften wir zwei Turnierneulinge in Leipzig begrüßen – Güstrow und Köpenick. Die Jagd um die berühmten Kuchentrophäen spricht sich eben herum.

Mit einem Starterfeld von acht Mannschaften begann der Kampf um die Eulen, bei schönstem Frühlingswetter vor der Hallentür. Unsere Eulen starten in das Turnier gegen ihre langjährigen Freunde aus Bautzen – die Rasenschnecken. Das erste Spiel für beide Mannschaften an diesem Tag endete 0:0.

Nach einer kurzen Ansage für mehr Power auf dem Spielfeld, drehten unsere Eulen im zweiten Spiel auf und konnten durch ein Tor von Jeannette, nach guter Vorarbeit von Ralph, das Spiel gegen Dresden für sich entscheiden.

Im letzten Vorrundenspiel mussten sich unsere Eulen den Gästen der Köpenicker Hockeyunion mit 0:1 geschlagen geben.

Unser beiden Traditionseulen im Kampfgericht – Kathleen und Horst – rechneten schnell alles zusammen um die Platzierungsspiele bekannt geben zu können. Unsere Eulen und Dresden hatten gleich viele Punkte und die gleiche Tordifferenz. Da es Dresden gelungen war zwei Tore in der Vorrunde zu erzielen ging es für sie weiter in Richtung Halbfinale und für unsere Eulen ins Spiel um Platz 5.

Diese war gefühlt ein „Trainingsspiel“ für alle Beteiligten. Denn gegenüber standen die Völkischlenzer vom ATV. Montags trainierten beide Mannschaften manchmal gemeinsam. Deshalb war das Unentschieden und somit der geteilte 5. Platz ein versöhnliches Ende für alle.

Aber jetzt  zurück zur eigentlich wichtigen Frage des Tages: Wer darf sich über eine Kucheneule freuen? Der Turniersieg ging in diesem Jahr an die Bergstadtknüppel aus Freiberg, Platz 2 für den Lokexpress aus Dresden und Platz 3 für die Eltern-Crew der Köpenicker Hockeyunion.

Ein schönes Turnier ist nicht möglich ohne die nötige Unterstützung. Vielen Dank ans Kampfgericht mit Horst und Kathleen, unsere Schiedsrichter Lenni und Loris, für das leibliche Wohl hat Familie Müller gesorgt am Imbiss und natürlich dürfen wir unsere Orga-Eule Kaj nicht vergessen. Ohne dich hätten wir alle nicht so ein tollen Turnier erleben dürfen.

Wir freuen uns schon aus nächste Jahr!

Die Hockeyeulen sind erwacht …

Der Frühling hält so langsam Einzug und die Grünauer Hockeyeulen kehren zurück auf ihren Sportplatz in der Straße am Park. Allerdings befanden sich die Sportler in den Wintermonaten nicht im Tiefschlaf, sondern waren auf Punktejagd auf dem Hallenparkett – und das durchaus erfolgreich.

Natürlich ruht sich der HCLG nicht auf den Erfolgen der Hallensaison aus, sondern will Ende März in eine erfolgreiche Feldsaison starten. Zur Eröffnung der Feldsaison lädt unser Hockeyclub daher am Samstag, dem 5. April von 11:00 bis 15:00 Uhr zum „Eulenerwachen“ auf unseren Sportplatz in der Straße am Park 5 ein. Willkommen sind alle kleinen und großen Hockeyeulen, alle Freunde und Gäste sowie natürlich alle Interessenten, die sich gern mal am Hockeyschläger ausprobieren wollen.

1. Torjäger-Turnier

Unsere gesamte U8-Mannschaft war am Sonntag zu Gast beim ATV zum Torjägercup.

Sowohl die Jungs als auch die Mädels bestritten insgesamt 6 intensive Spiele.

Gruppe MU8:
ATV, LSC und Tresenwald

Gruppe WU8:
ATV, Tresenwald, Dresden und LSC

Die Mädels zeigten hervorragende Leistungen und können sich stolz auf ihre Bilanz von 3 Siegen, 2 Unentschieden und einer Niederlage sein.

Unsere Jungs hingegen sicherten sich mit 6 Siegen und der höchsten Toranzahl den 1. Platz beim Torjägercup!

Wir gratulieren beiden Mannschaften herzlich und bedanken uns beim ATV für einen erfolgreichen und aufregenden Sonntag!

Teamevent- Damen

Mit Abschluss der Hallensaison, fand am vergangenen Samstag unser lang ersehntes nächstes Teamevent statt.Diesmal stand dieses ganz im Zeichen der Zusammenarbeitund guten Kommunikation, denn es ging für uns zum TeamEscape in der Leipziger Innenstadt.

Aufgeteilt in zwei Teams, sollten wir in zwei unterschiedlichen Themenräumen etwaige Rätsel lösen, um vor Ablauf der vorgegebenen 60 Minuten die Räume zu verlassen.

Während Team 1 im Halbdunkeln eine junge Dame aus den Fängen eines Serienkillers befreien musste, galt es für Team 2 das abgetrennte Ohr von Vincent van Gogh aus dem Privatbesitz eines Kunstsammlers zu entwenden.

Mit der gnadenlos tickenden Uhr im Hinterkopf, machten wir uns an die Arbeit. Schnell war uns klar, dass wir hier die unterschiedlichen Stärken unserer Teammitglieder brauchen, um gemeinsam ans Ziel zu kommen. So konnten wir durch stetige Kommunikation und dem Zusammenführen der unterschiedlichen Denkansätze, recht zügig Rätsel um Rätsel lösen und schlussendlich auch Schloss für Schloss knacken. Mit großem Jubel und Freude konnten schließlich beide Teams ihre Räume deutlich vor Ablauf der Zeit verlassen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Missionen ließen wir den Tag anschließend beim gemeinsamen Burgeressen ausklingen. Bei dem ein oder anderen Kaltgetränk wurde auf die Erlebnisse aus den Räumen noch einmal zurückgeblicktund weitere Pläne für den Abend geschmiedet.

Nun das war sie also, unsere erste Hallensaison in der Oberliga als Aufsteiger.

Mit einem starken 3. Platz konnten wir den Gegnern am Ende zeigen, dass man mit uns einen ernst zu nehmenden Konkurrenten in der Liga dazugewonnen hat.

Wir können stolz auf uns sein, da wir nie aufgegeben haben und mit unermüdlichem Kampfgeist so manchen Gegner vor große Probleme gestellt haben.

Nun heißt es wieder ab aufs Feld und mit den positiven Vibe aus der Halle wollen wir den direkten Wiederaufstieg klar machen.

Last but not least möchten wir uns an dieser Stelle besonders bei unseren Trainern Nick und Jannik bedanken. Danke für euren Einsatz und eure Hingabe, nicht nur in der zurückliegenden Hallensaison, sondern auch darüber hinaus. Ihr fördert und fordert uns nicht nur jedes Mal aufs Neue, sondern seid auch für jeden Spaß zu haben und bereichert unser Team.

Wir freuen uns auf das Feld. Schaumer mal was wird, was wird.

Derby zum Saisonfinale

Ein Derby zum Saisonfinale (es war wirklich das allerletzte Spiel der Saison – die übrigen Begegnungen endeten quasi mit dem Anpfiff) bringt immer besonders viel Spannung mit sich.
Auch wenn für uns Mädels schon zum Anpfiff feststand, dass der dritte Platz gesichert war ging es für die Stötteritzerinnen um viel mehr.
Für Sie ging es darum die Rote Laterne an den Cöthener HC abzugeben und so dem sicheren Abstieg zu entgehen.
Dementsprechend stark aufgerüstet war die zweite Mannschaft des ATV – mit Spielerinnen der Bundesligatruppe der ersten Mannschaft.

Im ersten Viertel war es vorallem ein Abtasten der Mannschaften, beide versuchten Schwachstellen beim Gegner auszumachen und diese in Tore umzumünzen – vergebens! Alle sich ergebenden Chancen
wurden von den Torhüterinnen auf beiden Seiten entschärft. Wir taten uns im Gegensatz zum Hinspiel, wo es zur Halbzeit schon eine komfortable Halbzeitführung gab, diesmal schwerer hochkarätige Torchancen herauszuspielen.
Katha zockte sich aus dem Spiel heraus mehrfach gut durch die Abwehrreihen, scheiterte aber an der schnell herauskomenden Karo Amm. Einfache Abspielfehler in der Abwehr verhalfen dem ATV wiederholt zu gefährlichen Chancen und Strafecken.
Im ersten Viertel konnten wir aber alle Versuche des ATV abwehren … erst kurz vor der Halbzeit konnte der ATV „einschießen“. Ein abgerutschter Heber fiel unglücklich ins lange Eck. Halbzeitstand 1:0 … die Eckenausbeute auf beiden Seiten 0/2.

Die zweite Hälfte begann mit etwas mehr Schwung, der Rückstand und Nicks Motivationsansprache ließen uns nun zielstrebiger auf das Tor des Gegners spielen. Verlorene Bälle holten wir uns nun robust zurück und konnten einen Angriff nach dem anderen Aufziehen.
Mit einer 4-1-Abwehr war im Zentrum des Spielfeldes immer viel Platz, den wir versuchten zu bespielen. Katha, Lena, Lisa und Mandy rannten sich in der Folge immer wieder in der Torhüterin fest – es gab kein Durchkommen. Ein geblockter Ball ins Zentrum sollte den Erfolg bringen … nicht aber auf direktem Weg. Der kurze Pfosten als zusätzlicher Mitspieler „passte“ unsere freistehende Jule an. Schuss & Tor!!
Leider konnte der Ausgleich nicht lange gehalten werden … lediglich zwei Minuten dauerte es bis der ATV 10 Minuten vor Spielende wieder in Führung gehen konnte.

Wir als HCLG-Mädels versuchten in den letzten 10 Minuten alles daran zu setzen im Derby wenigstens ein Unentschieden zu erreichen. Das Spiel wurde einseitiger, die Mädels aber auch ungeduldiger. Leichte Passfehler schlichen sich wieder ein. Die daraus folgenden Einzelaktionen konnten alle erfolgreich verteidigt werden.
Die letzten Minuten war es ein Spiel auf nur ein Tor … die nun tiefer stehenden ATV-Spielerinnen verteidigten, leider zu unserem Unglück, bis zum Spielende alle Angriffe erfolgreich.
Die ATV-Mädels fielen sich jubelnd um den Hals – ihnen war im allerletzten Spiel der Saison der Nicht-Abstieg geglückt.
Wir beenden unsere Aufstiegssaison auf einem für uns akzeptablen 3.Platz mit insgesamt 17 Punkten. Wenn man den gesamten Saisonverlauf sieht ist es zwar Schade, dass die Saison nicht noch einen Platz weiter oben auf dem Treppchen beendet werden konnte, aber mit einer derart guten Leistung von uns, hatten wohl nur wenige als Aufsteiger gerechnet.

Mannschaftsintern konnte Jule mit ihrer Leistung und ihrem Tor bei der Abstimmung zu „Woman of the Match“ die meisten Stimmen hinter sich vereinen.

Den Titel als Torschützenkönigin konnte Katha am letzten Spieltag keiner mehr streitig machen – wir haben schon Durst 😉

Bericht Jule & Katha

Das haben wir uns anders vorgestellt…

Bereits bei der Vorbereitung stellte sich heraus, dass der Fokus eher auf dem Aufbau der Halle lag. Einige Krankheitsfälle kamen hinzu, und diese Probleme zogen sich durch das gesamte Spiel.

Im ersten Viertel geschahen viele Dinge, jedoch leider alles gegen uns. Wir fanden nicht gut ins Spiel, und Dresden nutzte dies von Anfang an aus. Bereits im ersten Viertel erzielte Dresden zwei Tore.

In der Pause versuchte Nick, uns aufzumuntern, denn einige Spielerinnen hatten bereits den Kopf hängen gelassen.

Im zweiten Viertel änderte sich nichts: Dresden war stark und uns deutlich überlegen. Egal, was wir versuchten, wir verwerteten unsere Chancen nicht. Im Gegensatz dazu nutzte Dresden seine Möglichkeiten konsequent aus. So schossen sie zwei weitere Tore und erhöhten auf 0:4. Was war da los? Wo waren unsere Gedanken? Der Fokus war definitiv nicht auf das Spiel gerichtet. Doch dank Jule konnten wir kurzfristig den Spielstand verbessern: 1:4.

Dann kam die Halbzeitpause. Gestärkt und mit neuer Motivation gingen wir in die zweite Hälfte! Das Spiel lief etwas besser, aber wir erreichten nicht unser volles Potential. Beide Mannschaften hatten mehrere Chancen, doch keiner konnte sie verwerten – leider, aber auch zum Teil zum Glück!

Im letzten Viertel schöpften wir neue Kräfte. Die Schiedsrichter übersahen einige Dinge, die uns oft zum Verhängnis wurden (zum Beispiel absichtliches Ins-Aus-Spielen, wird lediglich mit einer langen Ecke bestraft)…

Ecke gegen uns! Bislang hatten wir unsere Ecken gut verteidigt. Jenny positionierte sich hinter Fine und bekam den Ball an den Körper. Der Schiedsrichter entschied auf einen 7m – das wäre regulär nur eine Ecke gewesen. Dresden setzte den Ball daneben!

Doch Dresden war noch nicht zufrieden. Zwei weitere Tore fielen, und schließlich ertönte der Abpfiff. Wir verloren nicht nur mit 1:6 und verpassten drei Punkte, sondern auch unseren sicheren Platz in der Tabelle.

Und diesmal gibt es kein WOTM sondern MOTM. Diesen Titel bekommt Nick.. er hatte das ganze Spiel damit zu kämpfen, dass wir motiviert und mit erhobenen Kopf weiter spielen – ohne ihn, wären viele nicht mehr aufgestanden.

Fazit: Stark in der Eckenabwehr, schwach in der Torverwertung.

Wie Susi so schön sagt: „Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weitermachen.“

Das Spiel lief nicht gut, doch jetzt gilt es, unseren Kampfgeist zurückzugewinnen und uns auf das anstehende Derby vorzubereiten!

Anna & Cindy

Zwei mal zwei macht …

…viel, viel Spaß! Beim traditionellen Auftakt ins neue Hockeyjahr beim Turnier des LSC präsentierten sich die Seniorinnen und Senioren des HCLG in guter Frühform und erreichten jeweils den zweiten Platz.
Die Damen mussten dabei auf einige etablierte Spielerinnen teilweise oder ganz verzichten, andere waren noch mit Zweitspielrecht in anderen Mannschaften am Start. Die Tormaschine lief nicht wie gewohnt, weshalb man zwar in der Konkurrenz unbesiegt bliebt, mit einigen Unentschieden zu viel jedoch nicht die nötigen Punkte für den Platz ganz oben auf dem Treppchen sammeln konnte. Großartig war jedoch der Kampfgeist der Mannschaft – wie im letzten Spiel, als kurz vor dem Ende ein 0:2-Rückstand durch zwei clever heraus geholte und souverän verwandelte 9m (Lena und Susi) der Ausgleich in den Schlusssekunden noch erzielt werden konnte.
Die Herren traten mit einer wahrlich schlagfertigen Truppe aus Edeltechnikern, Dauerläufern und Tieffliegern an. Auch hier war der Lohn der geteilte zweite Platz neben den starken Osternienburger Traktoren und hinter den unbesiegbaren Köthener Spaßkassen. So kann das Jahr 2025 doch beginnen – und weitergehen!

Seniorinnen: Susi Conradi, Jeanette Ehrenpfordt, Mandy Göserich, Claudi Höhne, Nadine Klett, Kaj Krüger, Jana Laue, Lena Tröllsch und Mausi Wiebicke

Senioren: Hofi Hofmann, Lippi Lippmann, Micha Lucke, Lutz Marquardt, Ferry Mäusert, Uwe Nägler, und Zwieback Wiebicke

Lena Tröllsch

Es ist mal wieder Sonntag, das kann nur eins bedeuten: Es ist Spieltag

Da die Herren diesmal zuerst an der Reihe waren konnten wir quasi ausschlafen. Pünktlich 10 Uhr trafen wir uns in der Sporthalle an der Grünauer Welle zum Anfeuern. Dann schlug es zwölf, wir waren dran. Uns gegenüber, die Damen aus Köthen.
Von Beginn an war das Spiel intensiv, die Köthener Damen kamen etwas besser in die erste Halbzeit und es gelang ihnen bereits früh Ecken für sich zu gewinnen, welche aber erfolgreich von uns verteidigt wurden. Doch dann der erste Dämpfer, Köthen schaffte es kurz darauf aus dem Spiel heraus noch in Führung zu gehen, welche sie nach einer darauffolgenden Ecke sogar auf 0:2 erhöhten. Doch wir gaben nicht auf! Durch einen sensationellen Spielzug belohnte Jenny uns mit einem Tor. Nach einem traumhaften Querpass von Jule blieb sie vor der gegnerischen Torhüterin cool und schob den Ball an ihr vorbei ins Netz.
Im zweiten Viertel setzte uns Köthen mit einer weiteren Ecke unter Druck. Doch unsere Abwehr ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Wir kamen immer wieder gefährlich nach vorne, bekamen sogar Ecken für uns, mit denen wir uns aber nicht belohnen konnten. Damit blieben die zweiten 15 Minuten des Spiels torlos.
Mit neuer Energie starteten wir in die nächste Halbzeit, doch unsere Gegnerinnen konnten schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff ihre Führung ausbauen. Kurz darauf gab es die erste Karte des Spiels, grün, wir sind eine Minute in Unterzahl. Kaum ist die Gleichzahl wieder hergestellt ist Lisa schon mit dem Ball im gegnerischen Schusskreis und schafft es aus einem fast unmöglichen Winkel die Torhüterin zu umspielen und den Ball über die Linie zu drücken. Anschlusstreffer, 2:3. Danach ging eine weitere Karte an uns, diesmal gelb, was ganze 5 Minuten Unterzahl für uns bedeutete. Wir kämpften trotz dessen weiter und überstanden diese Zeit erfolgreich ohne Gegentor. Pause. Noch 15min, eine Menge Zeit im Hallenhockey.
Zu Beginn des letzten Viertels konnte Mandy uns eine Ecke herausholen, die muss jetzt sitzen. Cindy steht bereit und verwandelt direkt, Gleichstand. Noch fünf Minuten zu spielen, Cindy fängt den Ball in unserer Hälfte ab überläuft ein paar Gegnerinnen und passt in die rechte Ecke. Dort bindet Lisa zwei Köthenerinnen und die Torhüterin, kann sich gegen alle durchsetzen und legt den Ball clever quer vor das Tor, wo Lena nur noch einschieben muss. Wir gehen in Führung, 4:3. Kurz vor Schluss bekamen die Damen aus Köthen noch eine Ecke zugesprochen, diese mussten wir jetzt unbedingt ablaufen. Alle standen bereit um die Ecke auszuführen außer die Schiedsrichter, die entschieden sich dann kurzerhand dazu das Ganze in einen Siebenmeter umzuwandeln. Die Köthener Spielerin verwandelt sicher und erzielt damit den 4:4 Endstand.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir uns nach dem Rückstand gut zurückgekämpft haben, auch wenn es nicht gereicht hat um unsere Siegesserie zu sichern. Wir zeigten in einem unfassbar intensiven Spiel Kampfgeist und Durchhaltevermögen. Vor allem auch unsere Jenny, die durch ihr starkes Abwehrverhalten und Tor im ersten Viertel, das uns ins Spiel gebracht hat, verdient von uns zur ‚Woman of the Match‘ gewählt wurde. Woran hat es also gelegen? Möglicherweise war es mangelnde Konzentration, generelle Unzufriedenheit oder einige fragwürdige Entscheidungen der Schiedsrichter. Vielleicht auch ein bisschen von allem. Doch eins steht fest: Jetzt wollen wir den nächsten Sieg umso mehr!

Ostdeutsche Meisterschaft – mU14 in Liebertwolkwitz

Unsere mU14 nimmt nicht nur an der Ostdeutschen Meisterschaft am 01.02. und 02.02.2025 teil, sondern wir, der HCLG, sind auch Ausrichter dieses Turniers. Feuert unser Jungs vor Ort in Hellblau an und/oder unterstützt uns hinter den Kulissen.

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