Ein bisschen Liebe in jeder Ecke, viel Einsatz und am Ende leider eine Niederlage

Samstag, viele bekannte Gesichter auf den Rängen und auch ordentlich viele Fans aus Chemnitz. Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel werden würde – und genauso kam es auch. Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle standen wir von Anfang an als geschlossenes Team auf der Platte.

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Wir holten uns durch eine Ecke den Ausgleich – und kassierten durch einige Fehler in letzter Sekunde die Niederlage

Was sollen wir großartig zu diesem Spiel schreiben? Am treffendsten lässt es sich wohl mit einem Satz zusammenfassen: Das war einfach scheiße.

Von Beginn an übernahm Freiberg die Kontrolle über das Spiel und setzte uns früh unter Druck. Bereits in den ersten Minuten nutzten sie ihre Überlegenheit konsequent aus und gingen schnell mit 1:0 in Führung.

Doch wir gaben uns nicht auf. Mit Einsatz und Willen kämpften wir uns zurück ins Spiel und belohnten uns mit zwei sehenswerten Treffern. Jule und Cindy drehten die Partie mit schönen Aktionen und stellten auf 1:2 – ein starkes Zeichen in einer Phase, in der wir eigentlich hinterherliefen.

Freiberg blieb jedoch weiterhin gefährlich und nutzte unsere Unordnung konsequent aus. Mit zwei weiteren Treffern zogen sie wieder davon und stellten den Spielstand auf 3:2 aus ihrer Sicht.

Unsere Ecken ließen an diesem Tag leider vieles vermissen. Egal ob direkter Abschluss oder Ableger – nichts wollte funktionieren. Umso überraschender, dass ausgerechnet eine Variante, die wir sonst kaum trainieren, den Erfolg brachte. Katha legte ab auf Jule, die den Ball eiskalt zum 3:3-Ausgleich verwandelte.

In diesem Moment waren wir uns sicher: Den einen Punkt nehmen wir mit. Freiberg musste zudem nach einer grünen Karte kurzzeitig in Unterzahl spielen – die Ausgangslage schien auf unserer Seite zu sein.

Doch wir freuten uns zu früh. Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, fehlende Kommunikation und ein kollektives Einfrieren reichten aus. Der Ball rollte ganz entspannt durch unseren Schusskreis, an Fines Füßen vorbei, am Pfosten stand eine Freibergerin völlig frei und schob ihn nur noch rein.

So verlorenen wir das Spiel in letzter Sekunde mit 4:3 – ein Gegentor, das absolut vermeidbar gewesen wäre!

Fazit: Über weite Strecken des Spiels haben wir unseren Fokus verloren. Es wurde zu viel diskutiert, stehen geblieben, die Arme gingen hoch, und eine spürbare Unsicherheit zog sich durch unsere Aktionen. Wenn wir das nicht schnell in den Griff bekommen, schlagen wir uns selbst – unabhängig vom Gegner.

WOTM dieses Spiels ist Mandy. Sie entscheidet sich jedoch bewusst dafür, ihren gesamten Block zu nominieren – denn gemeinsam haben wir die Tore erzielt, füreinander gekämpft und bis zum Schluss alles gegeben.

Nächstes Wochenende steht unser letztes Heimspiel im Jahr 2025 an. Also: Kopf hoch, Kraft tanken und endlich zeigen, was in dieser Mannschaft steckt. Zeit, wieder geiles Hockey zu spielen!

Mandy & Cindy

1. Heimspiel der Damen

Im zweiten Saisonspiel und gleichzeitig unserem ersten Heimauftritt starteten wir konzentriert und mutig in die Partie. Bereits in den Anfangsminuten erspielten wir uns durch Johanna und Talli zwei gute Möglichkeiten, doch die Dresdner Torhüterin parierte stark.

Auf der Gegenseite nutzten die Gäste ihre erste Offensivszene. Nach einer Ecke gelang es Dresden im dritten Nachsetzen den Ball im Tor unterzubringen. Kurz vor der Viertelpause folgte der zweite Treffer. 0:2 aus unserer Sicht.

Auch im zweiten Viertel taten wir uns schwer, unsere Chancen konsequent zu nutzen. Dresden hingegen zeigte sich effizient und erhöhte auf 0:3. Die Hoffnung auf eine Wende
flammte kurz auf, als Fine einen Siebenmeter a n den Pfosten setzte. Diesmal sprang das Glück jedoch nicht auf unsere Seite. Kurz darauf legten die Gäste zum 0:4 nach.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit steigerten wir uns deutlich und wollten unser Können nun endlich unter Beweis stellen. Talli hatte früh die Gelegenheit zu verkürzen, doch der Ball wollte erneut nicht über die Linie. Eine Dresdner Ecke verteidigten wir konsequent, ein
wichtiges Signal für die folgende Aufholjagd.

Endlich bekamen auch wir unsere erste Strafecke. Der erste Versuch wurde noch
abgeblockt, doch nach einer Wiederholung klappte es endlich. Cindy traf zum 1:4 und erzielte damit ihren ersten Treffer für uns. Beflügelt davon holten wir die nächste Ecke heraus und erneut verwandelte Cindy souverän zum 2:4.

Eine grüne Karte für Dresden brachte uns vorübergehend in Überzahl, doch weitere Treffer blieben aus. Dennoch waren wir nun klar im Spiel und der Druck auf die Gäste wuchs.

Im letzten Viertel verteidigten wir zunächst eine weitere Dresdner Strafecke, mussten dann aber selbst in Unterzahl agieren. Nach einer grünen Karte für Jule folgte kurze Zeit später
auch noch Gelb. Dresden nutzte die Überzahl effizient und erhöhte erst auf 2:5 und anschließend auf 2:6.

Gegen Ende der Partie kassierten auch die Gäste noch eine Gelbe, was uns eine weitere Abschlussecke bescherte. Wie schon im vergangenen Spiel zeigten wir hier unsere Stärke und erneut war es Cindy, die verwandelte. Mit ihrem dritten Treffer des Tages sorgte sie für den 3:6-Endstand und krönte ihre starke Leistung mit einem Hattrick, wodurch sie auch
unsere Woman of the Match geworden ist.

Nächste Woche wollen wir erneut angreifen!
Am 6. Dezember u m 15:00 Uhr bietet sich die nächste Chance, drei Punkte gegen Tresenwald auf unser Konto zu holen. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Anna & Johanna

Saisonauftakt der HCLG-Damen gegen Chemnitz

Zum Start in die neue Saison trafen die Damen des HCLG auf keinen Geringeren als den Absteiger aus der Regionalliga – eine anspruchsvolle Aufgabe gleich zu Beginn.

Die Leipzigerinnen erwischten jedoch einen Traumstart: Bereits in den ersten Minuten setzte Jule ein starkes Ausrufezeichen und brachte ihr Team früh in Führung.

Doch die Freude hielt nicht lange. Zwei schnelle Gegentreffer folgten, begünstigt durch Momente, in denen das Team nicht ganz wach war. Trotzdem blieb der HCLG dran – und wie! In der 16. Minute setzte Katha ein Highlight: Frech luchste sie den Chemnitzerinnen im Kreis den Ball ab und schob eiskalt zum Ausgleich ein.

Im weiteren Verlauf zeigte Chemnitz seine Regionalliga-Erfahrung und nutzte drei Chancen konsequent zum 5:2. Der HCLG gab sich aber keineswegs geschlagen. In der Schlussphase holten sich die Damen noch eine Strafecke, die Mandy mit beeindruckender Souveränität verwandelte.

Am Ende stand ein 5:3 für Chemnitz, doch das Team aus Leipzig hielt stark mit, stemmte sich gegen die Angriffe und zeigte tolle gemeinsame Aktionen. Ein engagierter Auftakt, der Lust auf mehr macht – und bei dem klar wurde: Es ist noch Luft nach oben, aber die Richtung stimmt.