Same procedure as every Sunday

Das Match in Meerane war eine fast identische Kopie des vorangegangenen Spiels gegen Chemnitz: Nicht gut ins Spiel gestartet, deutlich gesteigert in der zweiten Hälfte und doch knapp verloren! Und so verwundert es nicht, dass es nach Abpfiff neben ein paar deutlichen Worten von Trainer Nick Hamann vor allem hängende Köpfe bei den Lindenauerinnen gab.

Eigentlich war man durchaus mit Ambitionen auf einen Sieg ins Match gegen Meerane gegangen. Aber mit Anpfiff sah es dann deutlich anders aus. Viele kleine individuelle Fehler mündeten schnell in eine „Abwehrschlacht“ gegen die Gastgeberinnen. Immerhin hielt man das 0:0 bis fast zur ersten Viertelpause, ehe ein unglücklich abgefälschter Ball im HCLG-Kasten landete. Und dem 0:1 folgte mit Wiederanpfiff fast postwendend das 0:2. So hatte man sich absolut nicht vorgestellt!

Hier war eine deutliche Steigerung in der zweiten Spielhälfte gefragt und die zeigten die HCLG-Mädels dann auch. Ein schönes Solo von Jule Friese führte zu einem Siebenmeter, den Mandy Göserich zum 1:2- Anschlusstreffer verwandelte. Leider folgte fast im Gegenzug – ebenfalls per Siebenmeter, allerdings einem umstrittenen – das 1:3. Aber die Lindenauerinnen steckten nicht auf, der Ball lief jetzt deutlich besser durch die Reihen und folgerichtig gelang acht Minuten vor Spielschluss der erneute Anschluss durch Katharina Wiethüchter.

Jetzt sollte wenigstens noch der Ausgleich her und eine – vielleicht nicht ganz so beabsichtige – „Bogenlampe“ von Frau Tröllsch hätte fast noch das 3:3 gebracht. Aber so viel Glück hatte der HCLG dann an diesem Tag doch nicht und so steht mit 2:3 wieder eine knappe Niederlage und leider auch weiter der letzte Tabellenplatz zu Buche.

Liebe Grüße
Susi