HCLG-Damen auch auswärts unschlagbar!

Die drei letzten Vorrundenspiele der HCLG-Damen waren allesamt auf fremden Plätzen zu absolvieren. Beim 1:1 gegen den LSC, beim 2:1 in Leuna und dem 6:2-Erfolg bei der zweiten Mannschaft des ATV blieben die Schützling von Janine Wiebicke aber weiter ungeschlagen und rangieren zur Winterpause auf Tabellenplatz 2 mit 15 Punkten und einem unglaublichen Torverhältnis von 25:8.

Die Partie gegen den Ortsrivalen aus Schleußig war ein echtes Spitzenspiel. Beide Teams schenkten sich nichts – das Spiel wogte hin und her. Tore gab es aber erst im zweiten Spielabschnitt. Beim Gestochere um den Ball im LSC-Kreis behielt Julia „Keks“ Böhm die Oberhand und brachte die HCLG-Damen mit 1:0 in Front. Dem folgenden Dauerangriff der Gastgeberinnen konnten sich die Lindenauerinnen bis kurz vor Schluss erwehren. Dann saß eine der gefühlt 10 Strafecken, die dem LSC zugesprochen wurden, und die Partie endete dann auch leistungsgerecht mit 1:1.

In Leuna legten die Leipzigerinnen zunächst los wie die Feuerwehr und gingen schnell mit 1:0 durch Aline Friebertshäuser in Führung. Leider konnte das spielerische Niveau in der Vorwärtsbewegung nicht gehalten werden und in der Abwehr zeigten sich kaum gekannte Löcher. Damit kam es, wie es kommen musste – Leuna traf zum 1:1-Ausgleich. Mit aller Macht wollten die HCLG-Damen den Sieg, aber spielerisch war an diesem Tag nicht viel zu holen. Gut, dass man sich hier auf die Standardsituationen verlassen konnte – Siri Krüger donnerte die einzige Strafecke der zweiten Halbzeit unhaltbar ins kurze Eck. Der erste Auswärtssieg konnte bejubelt werden.

Auch beim ATV kamen die West-Leipzigerinnen schnell ins Spiel und verwandelten gleich die erste Strafecke als Hereingeberin Lena Tröllsch den Ball ins Tor blockte. Das regnerische Wetter veranlasste die HCLG-Damen jedoch weiter auf’s Tempo zu drücken und so konnten Julia Böhm und Julia Schulze per weiterer Strafecke den Spielstand bis zur Pause auf 3:0 hochschrauben. Die Zweiten vom ATV blieben jedoch dran – konnten zweimal verkürzen. Aber die Lindenauer Stürmerinnen waren an diesem Tag einfach zu torhungrig und setzten mit schön heraus gespielten Treffern durch Julia Schulze (Aggi in den Winkel) und zweimal Sandra Arnhold noch einmal drei Treffer zum 6:2-Endstand drauf.

Ein schöner Abschluss der Feldhinrunde, der auch die Erwartungen für die kommende Hallensaison schürt, die das erste Mal in Einzelspieltagen ausgetragen wird. Ein Besuch lohnt sich bestimmt …