Auswärtsspiel in Dresden

Am Sonntag waren wir zu Gast bei den
Dresdner Damen zu einem intensiven und
bis zur letzten Minute umkämpften Spiel.
Die Partie war geprägt von hohem Tempo,
zahlreichen Strafecken und vielen Karten,
die einen erheblichen Einfluss auf das
Spiel hatten.

Wir starteten konzentriert i n die Partie und
wurden bereits in der 1 . Minute belohnt,
denn Jule erzielte früh das 1:0 für den
HCLG. I n der Folge erspielten wir uns
weitere gute Chancen, die jedoch leider
ungenutzt blieben. S o ging es trotz
Überlegenheit mit der knappen Führung i n
die erste Pause.
Im zweiten Viertel erhöhte Katha souverän
auf 2:0, was für spürbare Euphorie in
unserem Team sorgte. Anschließend
übernahmen die Gegnerinnen
phasenweise die Kontrolle und nutzten
ihre Möglichkeiten konsequenter. Dresden
verkürzte zunächst und konnte kurz
darauf sogar ausgleichen. Beim Stand von
2:2 ging es in die Halbzeitpause, nachdem
auf beiden Seiten weitere Chancen, vor
allem nach Strafecken, ungenutzt
geblieben waren.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das
Spiel extrem eng. In einer starken Phase
gelang Jule ihr zweiter Treffer des Tages,
womit der HCLG erneut in Führung ging.
Doch die Dresdnerinnen glichen durch
einen 7- Meter wieder aus. Das Spiel
wurde zunehmend hitziger, was sich i n
mehreren Zeitstrafen widerspiegelte. Über
weite Strecken mussten wir i n Unterzahl
agieren und verteidigten diese Phasen mit
großem Einsatz, konnten jedoch ein
weiteres Tor der Dresdner Damen nicht
verhindern.
Das letzte Viertel begann mit einem
Gegentor, das aus einer fälschlicherweise
ausgesprochenen Strafecke resultierte.
Kurz darauf erhielt auch Cindy eine gelbe
Karte, die irrtümlich ausgesprochen
wurde, da das Foul klar von Katha
ausging. Diese Situation erschwerte die
Schlussphase zusätzlich. Trotz erneuter
Unterzahl zeigte der HCLG einen starken
Willen, denn Lisa traf nach einem
schnellen Umschaltmoment zum 4:5.
Am Ende steht eine knappe und insgesamt
sehr ärgerliche 4:5 Niederlage unserer
Damen. In entscheidenden Momenten
fehlten etwas Ruhe, Konsequenz und
vielleicht auch das nötige Mindset, u m
dieses Spiel für sich zu entscheiden.
Gegen einen starken Gegner aus Dresden
war definitiv mehr drin. Dennoch hat die
Mannschaft großen Kampfgeist gezeigt
und bewiesen, dass sie auf diesem Niveau
mithalten kann. Auf dieser Leistung lässt
sich mit Blick auf die kommenden Spiele
und die weitere Entwicklung des Teams
aufbauen.
Nennenswert ist auch unsere Women of
the Match: Jule. Mit zwei Buden und ihrer
großer Leidenschaft war sie über das
gesamte Spiel hinweg eine der
auffälligsten Spielerinnen und wurde
folgerichtig und absolut verdient als
Woman of the Match ausgezeichnet.