Am Sonntag war es soweit und unser nächstes Heimspiel gegen den SSC Jena stand an. Mit einem Ergebnis wie vom Heimspiel, eindeutiges 10:0, wollten wir uns nicht noch einmal zufriedengeben!
Zu einer für uns recht ungewohnten Zeit wurde das Spiel um 16:00 Uhr angepfiffen. Schon im ersten Viertel merkten wir schnell, dass dies, wie schon erwartet, kein leichtes Spiel werden wird, denn nicht nur die Spielerinnen aus Jena, sondern auch das erstaunlich warme und schwüle Wetter setzte uns ordentlich zu. So fanden wir uns in einer Art Dauerverteidigung wieder und konnten es leider nicht verhindern, dass der etwas hoppelige Ball von Jena nach der zweiten kurzen Ecke bei uns im Tor landete.
Auch das zweite Viertel startete für uns nicht viel besser, denn kurz nach der Pause mussten wir erneut ein Gegentor hinnehmen. Wieder war es eine Ecke, die Jena trotz mehrfachen Abfälschen in unserem Tor versenkte. Dies war für uns eine Art Weckruf und so langsam aber sicher fanden wir ins Spiel. Wie erspielten uns immer mehr Chancen nach vorne und landeten das ein oder andere Mal im
gegnerischen Schusskreis, doch so recht wollte der Ball nicht ins Tor.
Aber Jena ließ natürlich auch nicht locker und so musste uns Fine das ein ums andere Mal mit super Paraden vor einem weiteren Gegentor bewahren. So ging es mit einem 2:0 in die Halbzeitpause.
Nach der Pause ließen wir nicht locker und Jule belohnte uns nach einem schönen Zusammenspiel des Mittelfelds und Sturms mit einem Tor. Kurz darauf konnten wir uns eine Ecke erspielen, die leider von Jena abgewehrt wurde. Man merkte wie unsere Kräfte zusehends schwanden, denn zum Ende des dritten Viertels war es wieder Jena, die die Oberhand gewannen und Fine die uns vor mehreren Gegentoren bewahrte.
Im letzten Viertel wollten wir nochmal alles geben, doch es wurde hektisch und es gelang uns nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen. Und so mussten wir in den letzten paar Minuten noch zwei weitere Gegentore hinnehmen. Jena konnte somit das Spiel 4:1 für sich entscheiden.
Im Vergleich zum Hinspiel kann man auf jeden Fall eine Steigerung erkennen und das ist auch viel wert. Gegen eine defensiv starke Truppe aus Jena hatten wir im Mittelfeld und Sturm so unsere Schwierigkeiten, doch konnten uns immer mal wieder Chancen erspielen, doch leider nicht genug.
Besonders hervorheben und daher zu Recht WOTM geworden, wollen wir unsere Fine, die uns durch ihre starken Paraden vor einem deutlichen höheren Ergebnis bewahren konnte:)



