Kurz nach dem verlorenen Spiel um Platz drei der Feldsaison 2025 machte sich eine Delegation aus MU14 und MU16 Spielern in den Sportpark Rabenberg, um dort den Grundstein für die Hallensaison 2025/2026 zu legen.
Die Gruppe hatte es in sich: mit Cöthen und Osternienburg alte Bekannte und mit dem LSC der Stadtnachbar durfte der Topfavorit aus Thüringen nicht fehlen. Ein heißer Tanz stand uns bevor.
Mit neun Punkten aus drei Spielen kam es das erste Mal zum Showdown gegen Thüringen. Pari zur Halbzeit – am Ende schlugen wir uns durch eine schlechte Eckenabwehr selber. Irgendwie machte diese Niederlage etwas mit uns, denn das dritte Turnier wurde mit Null Punkten beendet. Das Erreichen der Endrunde war somit in akuter Gefahr. Im letzten Turnier mussten Punkte her. Der LSC trat nicht an (plus 3). Gegen Osternienburg, welche ebenfalls auf die Endrunde schielten, entwickelte sich ein Fight, welchen wir am Ende für uns entscheiden konnten – Endrunde calling.
Im Endrundenturnier stand zu Beginn das Halbfinale gegen den ATV auf dem Programm. Mit einer Saisonbestleistung zwangen wir den Favoriten ins Shoot-Out, wobei der Ausgleich der Stötteritzer erst kurz vor Ende fiel. Die erste Runde ergab keinen Sieger, erst im KO-Modus zeigte man Nerven und verlor das Spiel mit 5:6.
Kurz geschüttelt, Fehler analysiert und auf das entscheidende Spiel vorbereitet wartete der Gastgeber aus Dresden auf uns – wieder Dresden um Platz 3. Wer das Spiel gewinnt fährt nach Berlin zur Ostdeutschen Meisterschaft – das war unser Ziel. Wir legten los wie Feuerwehr – hatten alles im Griff, führten mit 2:1 zur Pause. Aus dem Nichts dann der Bruch – zwei gelbe Karten und vier Gegentore in Unterzahl brachen der Mannschaft das Genick. Platz 3 und somit die ODM ade. Leider belohnte sich die Mannschaft nicht für eine sehr gute Saison.
Ein großer Dank geht an die Eltern, die viel Zeit investiert und die Kids bei den Turnieren supportet haben. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen. Danke auch an den Verein für die Unterstützung in der gesamten Saison.
Unbelohnt blieben: Noah Sch., Niklas, Dominik, Noah E., Oskar, Til, Quentin, Ben, Benjamin, Philipp, Aaron, Sebastian, Theo und Marlon. Danke, dass ihr Woche für Woche Vollgas gegeben habt. An meiner Seite sorgte auch hier Leon für einen guten Input als Trainer.
Jetzt heißt es: Nicht ausruhen. Die Feldsaison spielt sich nicht von alleine.
Manuel



